Wirtschaft atmedia
09/17/2009

Enquete: Medienstaatssekretär Josef Ostermayer

at // Ostermayer stellt die Stimulierung und Schaffung von österreichischer Wertschöpfung in den Mittelpunkt seiner Überlegungen zur Medienvielfalt. Ausgangspunkt dafür ist die spezifische Mediensituation in Österreich, die durch den Spill-over deutscher Angebote getrieben ist. Für den ORF bedeutet das, dass er mit seinem Programm möglichst viele Gesellschaftsgruppen erreicht. "Das heißt er hat sowohl Minderheiten wie auch Mehrheiten zu erreichen", sagt Ostermayer. Und Mehrheiten sind wiederum durch Unterhaltung ansprechbar, obwohl Unterhaltung kein Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrages des ORF sind. Ostermayer bekennt sich zur Mischfinanzierung des ORF. Nur mit dieser, so Ostermayer, ist ein starker und unabhängiger ORF möglich. atmedia.at