Wirtschaft atmedia
08/23/2009

Ein oder zwei Programme

at // Die Zeit ist günstig. Die Medienpolitik trägt noch Sonnenöl und die ORF-Geschäftsführung entspannt sich mit Kosten- und Restrukturierungsrechnung. Monika Lindner, epamedia-Geschäftsführerin und Vorgängerin von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz nutzt die Lücke um via Standard und Die Presse festzustellen, dass sie einen werbefreien ORF "für vorstellbar" und "nicht für undurchführbar" hält.

Entscheidung gefragt

Voraussetzung dafür ist die Überwindung des heiklen Sperrriegels Föderalismus und die Länder zu überzeugen, dass sie keine Einnahmen mehr aus der Rundfunkgebühr erhalten um Länder- und Gemeindemuseen damit zu finanzieren. Auch der Bund müsste auf seinen Anteil verzichten. Allerdings räumt Lindern ein, würde sich damit auf gar keinen Fall zwei werbefreie Programme wirtschaftlich ausgehen. Ergo müsste sich die Politik überlegen ob sie zwei werbefinanzierte oder ein werbefreies ORF-Programm in Zukunft haben will.

DiePresse.com/Interview Monika Lindner (22. August)DerStandard.at/Interview Monika Lindner (19. August)