Starker Abgang von Matula
Am Freitag ging mit dem Fall „Letzte Worte“ ein Stück Fernsehgeschichte zu Ende. Nach über dreißig Jahren und 300 Folgen, hatte Matula seinen letzten Einsatz. Es war eine der längsten Karrieren eines TV-Ermittlers. Und es war ein würdiger Abschied. 6,64 Millionen Menschen waren am Freitag auf ZDF dabei. So viele wie seit sechs Jahren nicht.
In Österreich verabschiedeten Matula am Freitag nur 127.000 auf Menschen in den wohlverdienten Ruhestand. ORF 2 hatte "Letzte Worte" bereits vergangenen Freitag, eine Woche vor dem ZDF, gezeigt.
In der letzten Folge zeigte das alte Raubein Matula große Gefühle. Ganze zwei Tage verschwand sein Partner, der sonst so zuverlässige Anwalt Markus Lessing. Als er wieder auftaucht, hat er sein Gedächtnis verloren. Matula und Lessing müssen jeden Stein umdrehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Mit Claus Theo Gärtner trat auch Serien-Partner Paul Frielinghaus ab, der letzte von vier Anwälten, die Matula verbraucht hat. „Es war mir eine Freude“, sagte der alte Mann mit der Lederjacke seinem Partner zum Abschied.
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