Wirtschaft atmedia
02/20/2009

Die Flasche lässt sich schützen, der Wein nicht

de // Die Werbewirtschaft ist mitschuld an der gegenwärtigen Medienkrise. Das eingefleischte Bezahlen von wahrscheinlicher Printmedien-Nutzung anstelle von gemessener, sekundengenauer Nutzung fördert die existenzielle Bedrohung von Zeitungen. Spiegel Online nennt die Zeitung "Shareware" und versucht eine Diskussion vom Zaun zu brechen. "Mittelfristig wird die Zeitung kein Druckerzeugnis mehr sein, sondern elektronisch verbreitet werden. Schon jetzt wäre es billiger für Verlage, die Leser ihrer Zeitungen mit elektronischen Lesegeräten auszustatten und den Druck komplett einzustellen, wenn sich zugleich der Anzeigenumsatz halten ließe". Soviel zum Zukunftsszenario, die auf dem tristen Alltagsszenario aufbaut: "Noch immer ist die werbende Wirtschaft nicht bereit, für Werbung in elektronisch verbreiteten Produkten (gemeint ist nur das Internet, Anm. d. Red.) vergleichbare Summen zu zahlen wie in Druckwerken."

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