Wirtschaft atmedia
08/13/2009

Das Brief-Los

at // Die Österreichische Post AG muss die Kostenschraube weiter anziehen. Indikator ist das vorliegende Halbjahres-Ergebnis. Das zeigt, dass der Umsatz gegenüber dem vorjährigen Vergleichszeitraum um 3,6 Prozent zurück ging. Das konjunkturbedingten Sparen der Unternehmen wirkt sich auf das Logistik-Unternehmen mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 42,8 Millionen Euro zwischen Jänner und Juni aus.

Spätzyklische Konjunkturauswirkung

Die Brief-Sparte muss einen Volumensverlust von 4,5 Prozent hinnehmen. In Folge geht das EBIT-Ergebnis um acht Prozent auf 75,4 Millionen Euro zurück. 50 Prozent des Post-Umsatzes, 560,9 Millionen Euro, macht der Personalaufwand aus. Die Unternehmensführung geht von einem weitaus schwierigeren Jahr als zu Jahresbeginn prognostiziert aus. Der auf minus 3,4 bis 4,3 Prozent berechnete Wirtschaftsabschwung wird sich auf die Brief-, Werbesendungs- und Paketvolumen mit Verzögerung auswirken und die wirtschaftliche Situation verschlechtern.

Österreichische Post AG Halbjahresbericht 2009