Wirtschaft atmedia
02/20/2009

Bürger-Journalist, Bürger-Klempner, Bürger-Meister?

at // Die Organisation Reporter ohne Grenzen kann sich vorstellen, dass der derzeitige Journalismus im Brennpunkt zwischen Print und Internet sowie die Pressefreiheit bei Gutenberg Albträume auslöst. Ob die Albträume angebracht sind diskutierten Zeit-Herausgeber Josef Joffe, Standard-Herausgeber Oscar Bronner, Verleger Eugen Russ und auch Nicht-Herausgeber wie der Journalist der Belgrader Wochenzeitung "Vreme" Dejan Anastasijevi. Joffe ist überzeugt, dass "Journalismus eine glänzende Zukunft vor sich hat" und sich Qualität bezahlt macht. Bronner mahnt an, dass Verleger weiterhin Qualitätsjournalismus möglich machen müssen, wiewohl Zeitungen in Zukunft mit weniger Geld auskommen werden müssen. Online-Medien verschärfen die Krise klassischer Nachrichten-Medien konstatiert Russ.

Und Bürger-Journalismus unterminiert den klassischen Journalismus durch Unmittelbarkeit und Nähe aber auch durch Normlosigkeit und fehlender Berufsethik. "Bürger-Journalismus, was soll das sein?", fragt Anastasijevi. Er relativiert die Arbeit durch die kostengünstigen, journalistischen Hilfskräfte mit der Frage ob denn für Probleme im Badezimmer ein "Bürger-Klempner" herangezogen werde.

DiePresse.com (Die Presse, Seite 31)Etat.at (Der Standard, Seite 30)
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