Wirtschaft atmedia
07/10/2013

Blogger sind mit ihrem Stellenwert in der PR unzufrieden

atAls verbesserungswürdig und ausbaufähig werden die Blogger Relations also die von PR-Agenturen für ihre Auftraggeber zu österreichischen Bloggern hergestellten Kommunikationsbeziehungen diagnostiziert. In diesem Schluß mündet eine von Grayling Austria durchgeführte Online-Befragung dieser publizierenden Öffentlichkeit. 60 Prozent der dafür befragten Meinungsbildner und Mulitplikatoren erweisen sich als "wenig bis gar nicht zufrieden mit der Art der Zusammenarbeit" in den Blogger Relations obwohl "44 Prozent der Blogger daran interessiert sind".

83 Prozent der befragten Blogger monieren, dass "österreichische Unternehmen tendenziell wenig bis gar nicht über die Bedürfnisse von Bloggern Bescheid wissen". Deren Kritik dreht sich im Kern darum, dass "Unternehmen meist nicht wüßten, welche Inhalte für Blogs interessant sind".

Laut Grayling sind die Publizisten in den herkömmlichen Unternehmens- und PR-Kommunikationsfluß eingebunden. 74 Prozent der Befragten sind in Presseverteilern gelistet; 62 Prozent werden mit Produkten zum Testen versorgt; 70 Prozent werden zu lokalen Pressegesprächen und 22 Prozent zu internationalen Medien-Events eingeladen. Weiters werden 70 Prozent "vorwiegend über persönliche E-Mails", 34 Prozent via Twitter und 16 Prozent in persönlichen Meetings angesprochen. Auf diesem Wege bekommen es 64 Prozent der Befragten mit Kontaktpersonen aus der, die Unternehmen betreuenden Agentur, 40 Prozent mit Kommunikationsverantwortlichen der Firmen direkt und acht Prozent mit Fach- und Produkt-Experten zu tun.

Andererseits verlangen 90 Prozent der befragten Blogger, von für sie relevanten Unternehmen kontaktiert zu werden. Dadurch würde ihr Selbstverständnis als "professionelle Partner, die aktiv den Dialog suchen" untermauert. 94 Prozent der mittels Blogs Publizierenden präferieren E-Mail-Kontakt, persönlichen Austausch, exklusive Einzelinformation und sind an der Bemusterung mit Testprodukten und Event-Einladungen interessiert. Die Hälfte akzeptiert weiters aktuelle Informationen mittels Pressemitteilungen.

Sepp Tschernutter, CEO von Grayling Austria, erklärt dazu jedoch, dass "die herkömmliche Presseaussendung allerdings nicht funktioniert" und Blogger "maßgeschneiderte Informationen brauchen". Dafür gelten jedoch, betont er, "die Regeln der klassischen Medienarbeit auch in Blogger Relations. Und das sind "eine gute Story" sowie "fundiertes Wissen über den konkreten Blog, wer dahinter steht und dessen jeweillige Leserschaft".

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