Josef Siess (Vorstand) und Volker Hornsteiner (Vorstandssprecher) lancieren eine Billa-Online-Offensive. (c: apa)
Wirtschaft atmedia
08/28/2013

Billa forciert Online-Lebensmittelverkauf

atDer Lebensmittel-Einzelhändler Billa optimiert die Produktvermarktung im Internet. Das Unternehmen aktualisiert Service- und Nutzungsfunktionen von Billa-Onlineshops. Suche, Filter und Navigation sowie die Anpassung des Designs an Browser-Spezifikationen von Tablets sollen den nutzerseitigen Komfort und die Nutzungsintensität steigern und somit zusätzliche Sogwirkung in der derzeitigen Nachfragedynamik erzeugen.

Die Nachfrage-Entwicklung wird von Josef Siess und Volker Hornsteiner diesen Marketingoptimierungen im Online-Bereich zugrunde gelegt. "Wir verzeichnen im Online-Geschäft seit Jahren einen starken Aufwärtstrend", skizziert Billa AG-Vorstandssprecher Hornsteiner das Wachstum, dass er mit einem "Umsatzplus von 300 Prozent im Online-Handel in den vergangenen fünf Jahren beziffert". Im Zeitraum 2011 bis 2012 sei der E-Retail-Umsatz "um mehr als 50 Prozent" gestiegen, argumentiert er.

Dieses prozentuelle Wachstum wird innerhalb der Billa AG als "signifikanter Anstieg" klassifizert. Das Online-Geschäft des Händlers charakterisiert sich erwartungsgemäß durch seinen "niedrigen Anteil am Gesamtumsatz", einem "hohen Umsatz pro Einkauf" und ist explizit auch als Ergänzung zum stationären Lebensmittelhandel geführt.

Daraus resultiert der nun erfolgte Entwicklungsschritt mit einem Ausbau des Online-Sortiment von 4.500 auf 5.000 Produkte, um den Multichannel-Shoppern ein Angebot zu machen. Weiters intensiviert der Händler die Möglichkeit digitaler Medien, um direkte Kontakte und Interaktion zu Konsumenten, Käufern und Kunden herzustellen und um aus deren Feedback Rückschlüsse auf Nachfrageveränderungen sowie Sortimentsgestaltung zu ziehen.

Billa beginnt damit eine nächste Online-Offensive und unterstützt diese mit einer Out-of-Home-Kampagne, die regional in Wien platziert ist und auf die Online-Affinität urbaner Menschen fokussiert ist. Der Händler affichiert Sujets, die Ausschnitte des Online-Shop-Sortiments zeigen und deren Produkte mit QR-Codes abgebildet sind. Diese Codierung soll wiederum Konsument zum Bezug der Billa-App animieren, in die ein QR- und EAN-Code-Scanner integriert ist. Damit können die Produkte entweder direkt vom Plakat oder von der Produkt-Verpackung weg im Shop bestellt werden.

Der Werbedruck der in Wien platzierten Kampage entsteht über "knapp 1.200 City Lights, 400 Plakatwänden und 30 Wartehallen". Letztere sind mit "virtuellen Einkaufsregalen" bestückt.

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