Wirtschaft atmedia
03/23/2010

Bertelsmann: Gerade noch Gewinn

deHartmut Ostrowski legt eine für ihn wichtige Bilanz vor. Bertelsmann spart unter Aufbietung aller Kräfte, die von Ostrowski im Sommer 2009 angekündigte Euro-Milliarde ein. Damit ließ sich folgenden Ergebnis einfahren. Der Nettogewinn sinkt von 270 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 35 Millionen Euro. Das Operating EBIT geht von 1,58 auf 1,42 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz reduziert sich von 16,2 auf 15,4 Milliarden Euro um 5,4 Prozent.

Hebel auf Wachstum umlegen

Um währungseffektebereinigt liegt der Umsatz um 5,8 Prozent unter dem 2008-Niveau. Das Sondereinfluss-Volumen stieg von 676 auf 730 Millionen Euro. Die RTL Group wird von Bertelsmann als hochprofitabel ausgewiesen. Random House erwirtschaftete einen "stabilen Umsatz und ein gleichbleibendes Operating EBIT". Gruner + Jahr blieb sowohl bei Umsatz als auch operativem Gewinn unter dem 2008 erzielten Ergebnissen. "Der Zeitschriftenverlag konnte die krisenbedingten Marktrückgänge aber in weiten Teilen auffangen", teilt Bertelsmann dazu mit. Und auch Arvato blieb hinter den Vorjahresergebnissen zurück. Ostrowski: "Wir verlagern jetzt den Schwerpunkt unserer strategischen Arbeit. Standen 2009 Kosten- und Cash-Management im Mittelpunkt, wird es uns in diesem Jahr vor allem darum gehen, die Signale auf Wachstum zu stellen. Im Vordergrund stehen hier eine weitere Forcierung der vielfältigen Digitalaktivitäten in allen Geschäftsbereichen und der Zugewinn von Marktanteilen."

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