** FILE ** In this March 2, 2002 file photo, the late music legend Ray Charles is seen during a performance in Canton, Ohio. Charles' children are accusing his longtime manager of mismanaging his estate and trusts and tarnishing his legacy by releasing two posthumous CDs they said the late singer never would have approved, according to a published report. (AP Photo/The Repository, Scott Heckel, File)

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Summer of Soul
07/14/2013

Arte: Unterwegs mit dem Soul Train

Juli und August stehen im Zeichen der Soulmusik. Arte zeigt Dokus und Filme von Ray Charles bis Adele.

Zeig mir deine Seele: Ab Sonntag widmet sich der Kulturkanal Arte an sechs Sonntagen und fünf Samstagen der Soulmusik und ihren Ikonen.

Der Bogen wird von den Anfängen des Soul bis hin zu Musikern, die auch heute vom Soul beeinflusst sind, gespannt. Moderiert werden die Abende vom Hamburger Rap-Sänger Samy Deluxe.

„Georgia on my mind“ oder „Hit the road, Jack“: Wenn einer den Titel „Legende“ tragen darf, dann er: Ray Charles. Zum Start zeigt Arte Sonntag um 20.15 Uhr Taylor Hackfords Spielfilm „Ray“. Jamie Foxx erhielt für sein Porträt des Ausnahmekünstlers 2005 den Oscar als bester Schauspieler.

Um 22.40 Uhr dann die Dokumentation „Show me your soul – die Soultrain-Jahre.“ Die achtteilige Reihe zeigt die glanzvollsten Momente der amerikanischen TV-Sendung „Soul Train“.

Als der Produzent und Moderator Don CorneliusSoul Train“ ins Leben rief, schwebte ihm eine Show vor, in der die größten Stars der afroamerikanischen Musik auftreten sollten. Damals ahnte niemand, welche kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung die ursprünglich als reine Musiksendung gedachte Show erlangen würde. Stars wie James Brown, Aretha Franklin, Stevie Wonder, Michael Jackson und Snoop Dogg interpretierten unveröffentlichte Songs, die später zu Hits wurden. Mit der Zeit avancierte die Sendung zur Vitrine der afroamerikanischen Kultur. Zunehmend spielte bei den Studiogesprächen auch politisches Engagement eine Rolle. So kam es, dass im Rampenlicht der Show ein bedeutender Teil der amerikanischen Bevölkerung seinen Stolz wiederfand und nach langjähriger Ausgrenzung plötzlich umjubelt wurde. Historiker, Tänzer und Choreografen und inzwischen weltberühmte Künstler wie Bobby Womack kommen in dieser erstmals gezeigten Doku zu Wort.

Weitere Beiträge widmen sich Musikern wie Marvin Gaye und Otis Redding. Dass Soulmusik sich beständig weiterentwickelt, zeigt die vierteilige Reihe „Soul Power“ (ab 20. Juli): Von Solomon Burke und den Platters bis Adele und Amy Winehouse.

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