Wirtschaft atmedia
10/28/2008

An der Kandare

de // Fernsehen scheint eine Knechtschaft unbekannten Ausmaßes zu sein. Die Tragödien, die vor der Kamera gespielt werden, spielen sich auf parallel hinter den Kameras ab. Nach dem Drehbuchautor Markus Stromiedel schildert nun Regisseur Rolf Silber auf welches Niveau die Regie in Fernseh-Produktion herabgestuft wird. Silber zur "guten alten Zeit": "Man konnte sich als Regisseur noch ein vernünftig austariertes Ensemble zusammenstellen. Und sich ein entsprechende Team suchen". Silber zur "neuen Zeit":

Austauschbare Aufnahmeleiter

"Sendergewaltige und Produzenten scheinen Regisseure öfter mal als austauschbare Aufnahmeleiter zu betrachten, die auf der Grundlage einer geschriebenen Simulation des späteren Films, des Drehbuchs, den Schauspielern durch "Bitte"- und "Danke"-Rufe anzeigen sollen, wann die Kamera läuft und wann nicht."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 42

FAZ.net/Drehbuchautor Markus Stromiedel
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