Wirtschaft atmedia
07/09/2009

Ambush Media

at // Horst Pirker, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen, unterstützt Hubert Burdas Positionen. "Es ist unerträglich, dass gewerbliche Trittbrettfahrer mit den von uns mit hohem finanziellem Einsatz erstellten Inhalten Geschäfte machen", bekräftigt Pirker die ablehnende Haltung gegenüber Nutznießern journalistischer Leistungen in der Tageszeitung Die Presse.

Klassische Medien schützen

Pirker teilt auch Burdas Meinung, dass es für General-Interest-Inhalte im Web kein Geschäftsmodell geben wird und diese auch wie bisher kostenlos sein werden. Die Verschärfung des Urheberrechts beziehungsweise die gesetzliche Verankerung des in Deutschland diskutierten Leistungsschutzrechtes begrüßt der VÖZ-Präsident. "Es geht ausschließlich darum, die klassischen Medien vor Unternehmen zu schützen, die mit ihren Leistungen Geschäfte machen, ohne dafür zu bezahlen", hält Pirker fest.

DiePresse.com (Die Presse, Seite 24)