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06/09/2015

Abverkauf von Online-Partnerbörsen

Nach Holtzbrinck trennt sich auch Tomorrow Focus von seiner Online-Partnerbörse. Der Käufer ist in beiden Fällen ident.

Anfang April 2015 verkauft die Georg von Holtzbrinck Publishing Group Parship. Nun trennt sich die Tomorrow Focus AG von ElitePartner. Beide Online-Partnerbörsen standen sich deutschsprachigen Markt und im Wettbewerb direkt gegenüber und vermittelten quasi die gleichen Zielgruppen: Akademiker und Singles mit Niveau. Beide Partnerbörsen treten als Qualitäts- und Premium-Anbieter auf, die Mitgliedschaften im höheren Preissegment vertreiben und ihrer Vermittlungsarbeit "wissenschaftliche Analysen" zugrunde legen.

Diese Gegenüberstellung erfolgt insofern als der Käufer sowohl von Parship als ElitePartner.de die in London ansässige Private Equity-Firma Oakley Capital ist. Und dessen Aufkäufe Rückschlüsse auf strategische Absichten, die in der Konsolidierung eines Marktes und einer Marktregion, Synergien und weiteren Skalen-Effekten liegen dürften, ermöglichen.

Tomorrow Focus verkaufte EliteMedianet, das Betreiber-Unternehmen von ElitePartner.de und AcademicPartner.de, an die THMMS Holding, die ein Tochter-Unternehmen von Oakley Capital Private Equity ist. Das deutsche Unternehmen trennt sich von der Partnervermittlung aufgrund einer strategischen und seit Längerem laufenden Neuausrichtung in deren Rahmen die Konzentration auf Transaktionsgeschäftsmodelle mit Schwerpunkt Reise erfolgt. Oakley Capital bezahlt für das Unternehmen voraussichtlich 22,0 Millionen Euro. Davon sind 14,8 Millionen Euro bei Vollzug der Transaktion fällig. Tomorrow Focus wird dieser Verkauf voraussichtlich 23,3 Millionen Euro bringen. Damit reduziert sich das Subskriptions-Modelle-Portfolio des Unternehmens auf Jameda.de und Organize.me. Im Sinne der zuvor angesprochenen strategischen Neuausrichtung stehen beide Unternehmen ebenfalls auf der Verkaufsliste von Tomorrow Focus.

Oakley Capital ist, wie es dazu heißt, auf Investitionen in "wachstumsstarke Unternehmen in Großbritannien und West-Europa" fokussiert. "Wir blicken nun mit Spannung auf das zukünftige gemeinsame Wachstum der beiden Gesellschaften und Marken", heißt es dazu vom Partner des britischen Private-Equity-Unternehmens Mark Joseph.

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