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Lebensmittel
01/29/2020

Arge Heumilch steigert Umsatz um 5,4 Prozent

Rund 15 Prozent der Gesamtproduktion sind bereits Heumilch.

von Andreas Anzenberger

Heumilch ist ein Spezialprodukt. Die Kühe werden im Sommer mit Gras und im Winter mit Heu sowie Getreideschrot gefüttert. Silofutter und Gentechnik sind verboten. Dauernde Anbindehaltung der Tiere ist ebenfalls verboten. Regelmäßige Untersuchungen vom Tiergesundheitsdienst sind hingegen Pflicht. Dafür sorgt die Heumilch-Kuhwohl-Initiative der Arge.

Das sind offenbar gute Argumente für die Konsumenten und den Handel. Der Umsatz der Heumilchbauern mit dem Lebensmitteleinzelhandel stieg im Vorjahr um 5,4 Prozent auf rund 105 Millionen Euro. Der Umsatz des Gesamtmarktes stieg lediglich um 0,4 Prozent. Der Anteil der Heumilch an der Gesamtproduktion beträgt 15 Prozent.

Der Zuschlag zu den Erzeugerpreisen beträgt bei Heumilch fünf bis sieben Cent je Kilo Milch. Ein Liter Milch wiegt rund 1,03 Kilo.

Mehrwert

„Damit konnte für unsere Bauern ein Mehrwert von 26 Millionen Euro geschaffen werden“, freut sich der Obmann der Arge Heumilch, Karl Neuhofer, über die zusätzlichen Einnahmen. Die Heumilchbauern setzen auf „gesundheits- und umweltbewusste Konsumenten“, die bereit sind, für die Produkte etwas mehr zu bezahlen.

Etwa 60 Prozent der Heumilch und der Heumilchprodukte wie etwa Käse werden nach Deutschland exportiert. Deutschland gilt auch als Hoffnungsmarkt. Daher gibt es nun auch eine Kooperation. Im Herbst 2019 sind 13 Verarbeiter und Sennereien der Arge Heumilch Österreich beigetreten. In Österreich gehören etwa 8.000 Heumilchlieferanten und 80 Verarbeiter zur Arge.

Seit 2016 ist Heumilch nach den Vorgaben der EU eine garantiert traditionelle Spezialität (g.t.s).

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