© REUTERS/CHANCE CHAN

Frisches Geld
02/03/2015

Apple holt sich bis zu 6,5 Milliarden Dollar über Anleihen

Geld von Anlegern ist günstiger, als die im Ausland liegenden Reserven in den USA versteuern zu lassen.

Apple holt sich wieder frisches Geld bei Anlegern, statt in die gewaltigen eigenen Milliarden-Reserven zu greifen. Der iPhone-Konzern platziert weitere Anleihen, wie aus am Montag bei der US-Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Dokumenten hervorgeht. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg liegt der Erlös bei 6,5 Milliarden Dollar (5,75 Milliarden Euro).

Das Vorgehen hat steuerliche Gründe. Apples Geldreserven von zuletzt 178 Milliarden Dollar liegen vor allem im Ausland. Würde das Geld in den USA verwendet, müsste Apple rund 35 Prozent Steuern darauf zahlen.

Der Konzern braucht aber Geld für die von Anlegern eingeforderten Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen. Für Apple ist es günstiger, Anleihen aufzulegen als die Reserven aus dem Ausland zu holen. Seit April 2013 nahm Apple bereits über 30 Milliarden Dollar über Anleihen auf. An die Aktionäre wurden bereits gut 100 Milliarden Dollar ausgeschüttet.

Die aktuellen Schuldverschreibungen haben Laufzeiten von 2020 bis 2045. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs wurden mit der Platzierung der Papiere beauftragt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.