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Wirtschaft
09/04/2020

Anfragen zur Einmalzahlung legen AMS-Hotline lahm

Viele Arbeitslose wollen sich erkundigen, wie viel sie bekommen. AMS stellt klar: Nicht alle haben Anspruch

von Anita Staudacher

Die am Mittwoch gestartete Einmalzahlung an arbeitslose Menschen in H√∂he von 450 Euro sorgt f√ľr einen massiven Ansturm beim AMS Wien. Viele Arbeitslose wollen sich offenbar erkundigen, ob oder in welcher Form sie die Unterst√ľtzung erhalten und legen die Hotline des AMS lahm. "Ein Durchkommen ist telefonisch derzeit kaum mehr m√∂glich, andere wichtige Anliegen unserer Kundinnen und Kunden k√∂nnten dadurch liegenbleiben‚Äú, teilt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl  in einer Aussendung am Freitagnachmittag mit. 

Klarstellung

Da es offenbar widerspr√ľchliche Meldungen √ľber die Auszahlung gibt, stellt das AMS klar: Die Einmalzahlung erhalten ausschlie√ülich Menschen, die zwischen 1. Mai und 31. August 2020 zumindest 60 Tage lang Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder √úberbr√ľckungshilfe bezogen haben.

Automatische √úberweisung

Das Geld wird automatisch √ľberwiesen, ein eigener Antrag daf√ľr ist nicht n√∂tig. Anspruchsberechtigt sind auch Personen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung nicht mehr arbeitslos sind. Auch werden dadurch Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Mindestsicherung nicht geschm√§lert.

Zeiten, in denen Krankengeld, Weiterbildungsgeld, Altersteilzeitgeld, Teilpension, Umschulungsgeld oder ausschlie√ülich Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts bezogen wurden, z√§hlen ebenso wenig dazu wie jene Phasen, in denen aufgrund einer Sperrfrist Die Einmalzahlung ist weiters pf√§ndbar. Liegen Exekutionen vor, kann das Geld vom AMS zur G√§nze oder in Teilen einbehalten werden. Das AMS Wien verspricht eine automatische Auszahlung bis sp√§testens Anfang der kommenden Woche. 

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