Das gesamte Airbus-Management stehe hinter dem A380 und sei von seinen Marktchancen überzeugt, so ein Sprecher.

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Airbus-Chef: Überlegungen zu A380-Aus "verrückt"
12/22/2014

Airbus-Chef: Überlegungen zu A380-Aus "verrückt"

Fabrice Bregier: Der Superjumbo stehe kurz davor, die Gewinnschwelle zu erreichen.

Airbus-Chef Fabrice Bregier hat Spekulationen über ein mögliches Aus für das Großraumflugzeug A380 vom Tisch gewischt. Es wäre "einfach nur verrückt" zu glauben, dass Airbus das A380-Programm aufgeben würde, sagte Bregier am Montag in Toulouse. Der Superjumbo stehe kurz davor, die Gewinnschwelle zu erreichen.

Finanzchef Harald Wilhelm hatte Anfang Dezember vor Investoren angedeutet, dass Airbus in seinen Szenarien für die Zukunft des A380, der die Erwartungen bei den Bestellungen bisher nicht erfüllt, auch ein Ende des Prestigeprojekts für möglich hält. Schon kurz darauf war Airbus aber wieder zurückgerudert: Das gesamte Airbus-Management stehe hinter dem A380 und sei von seinen Marktchancen überzeugt, sagte ein Sprecher. Aber jedes Investment bei Airbus erfordere ein überzeugendes Geschäftsmodell, und das werden werde geprüft.

September: Erster A380 für Qatar Airways

GERMANY AVIATION QATAR AIRWAYS AIRBUS

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An Airbus A380 is pictured during the delivery cer

An Airbus A350 XWB flight-test aircraft is towed d

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Erster A380 an Quatar Airways ausgeliefert

Erster A380 an Quatar Airways ausgeliefert

Erster A380 an Quatar Airways ausgeliefert

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Al Baker CEO of Qatar Airways Group and Bregier CE

UNITED ARAB EMIRATES ECONOMY AIRBUS QATAR AIRWAYS

Al Baker CEO of Qatar Airways Group and Bregier CE

Al Baker CEO of Qatar Airways Group holds a model

In Toulouse übergab Airbus am Montag etwas verspätet das erste A350-Langstreckenflugzeug an den Großkunden Qatar Airways. Die Entwicklung dieses Flugzeugs hat rund 15 Mrd. Dollar (12,22 Mrd. Euro) gekostet. Die spritsparende Maschine gilt als Hoffnungsträger von Airbus und soll der Boeing 787 "Dreamliner" Konkurrenz machen. Bregier sprach von einem "historischen Tag" für das Unternehmen.

Ursprünglich war die Auslieferung der ersten A350 an Qatar Airways bereits Anfang Dezember angesetzt gewesen, dann jedoch noch einmal verschoben worden. Die A350-Jets werden am Firmensitz in Toulouse im Südwesten Frankreichs zusammengebaut. Teile von Rumpf, Leitwerken, Tragflächen oder Landeklappen kommen aus den deutschen Airbus-Werken in Hamburg, Stade und Bremen.

Bestellungen für 778 Flugzeuge (alle Varianten) liegen bereits vor. Allerdings hat die arabische Fluggesellschaft Emirates ihre komplette Order über 70 der Flugzeuge zurückgenommen. Für die größte Variante A350-1000 nennt Airbus folgende Daten:

Fakten zum A350-1000
Reichweite 14.800 Kilometer
Sitzplätze 369 in typischer Dreiklassenbestuhlung
Listenpreis 340,7 Mio. Dollar
Länge 73,78 Meter
Höhe 17,08 Meter
Spannweite 64,75 Meter
Tankgröße 156.000 Liter

A350: Kabinendesign aus dem Katalog:

Seats, installed on board of an Airbus A350 XWB fl

The new cabin of an Airbus A350 XWB flight-test ai

TV screens, installed on board of an Airbus A350 X

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TV screens, installed on board of an Airbus A350 X

FRANCE AIRBUS FACTORY FABIUS

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An Airbus A350 XWB flight-test aircraft is towed d

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