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Agrarsubvention
03/26/2014

Rupprechter erreicht Einigung mit Biobauern

Plus zwölf Prozent im Fördertopf. Verband Bio Austria ist mit Einigung aber nicht komplett zufrieden.

Österreichs Biobauern steht ab 2015 ein höheres Fördervolumen zur Verfügung. Allerdings wird auch die Zahl der Biobauern, die am Förderprogramm teilnehmen, steigen. Mittwochfrüh hat sich Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter nach längeren Querelen mit Bio Austria auf ein neues Subventionsprogramm für die Jahre 2015 bis 2020 geeinigt.

Demnach gibt es für biologische Bewirtschaftung ab 2015 jährlich 112 Millionen Euro an Fördergeld, um zwölf Prozent mehr als jetzt. Der seit 2010 geltende Einstiegsstopp ins Biolandbau-Förderprogramm wird 2015 und 2016 aufgehoben. In diesen beiden Jahren können Biobauern neu in die Förderung einsteigen. Der Verband Bio Austria ist mit der Einigung aber nicht komplett zufrieden. Obmann Rudolf Vierbauch erwartet, dass die Bio-Flächen um 15 Prozent zunehmen.

"Ein richtiger Ausbau des Biolandbaus ist das neue Förderprogramm daher nicht", sagte Vierbauch. Derzeit werden in Österreich rund 430.000 Hektar nach Bio-Kriterien bewirtschaftet. Das sind 20 Prozent der heimischen Agrarflächen.

Die gesamten Förderungen im Rahmen der Ländlichen Entwicklung werden in Österreich 2015–2020 mit 1,1 Milliarden Euro pro Jahr dotiert. Bisher gab es 1,145 Milliarden Euro. Die EU zahlt davon künftig 562,5 Millionen Euro pro Jahr, der Bund 323,5 Millionen Euro und die Länder 214 Millionen Euro.

"Wir müssen sparen und den Gürtel enger schnallen", betonte Rupprechter. Er glaubt, dass der leichte Förderrückgang mit höherer Effizienz der Programme wettgemacht werden kann. Außerdem könnten die Bundesländer auch einige Maßnahmen höher dotieren, wenn sie wollen.

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