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Wirtschaft
04/01/2012

4,4 Prozent mehr Arbeitslose im März

Die Zahl der Arbeitssuchenden ist im Vergleich zu 2011 um über vier Prozent gestiegen. Dennoch hat Österreich den EU-weit niedrigsten Wert.

In Österreich steigt die Arbeitslosigkeit weiter an: Die Zahl der Arbeitslosen ist im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent oder 11.187 Personen auf 263.774 gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Schulungsteilnehmer um 1.077 (- 1,5 Prozent) auf 68.438 gesunken. Insgesamt waren damit 332.212 Menschen in Österreich auf Jobsuche - um 10.110 (3,1 Prozent) mehr als im März 2011, teilte das Sozialministerium am Sonntag mit.

Niedrigste Arbeitslosenquote in der EU

Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Berechnungsmethode im März bei 7,1 Prozent. Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im Februar - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,2 Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Auf den Rängen folgen die Niederlande (4,9 Prozent) und Luxemburg (5,1 Prozent), im Schnitt der 27 EU-Staaten beträgt die Arbeitslosenquote 10,1 Prozent.

Die Zahl der aktiv Beschäftigten ist um 57.000 Personen auf 3,335 Millionen gestiegen. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sind laut Sozialministerium um 2.583 (7,9 Prozent) auf 30.102 zurückgegangen.

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