Gefälschter Brunello auf einer Pressekonferenz der Polizei

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Toskana
09/09/2014

220.000 falsche Brunello-Flaschen beschlagnahmt

Am Weinsektor verdoppelten sich seit Beginn der Krise die Fälle von Produktpiraterie.

220.000 Flaschen von gefälschtem Brunello di Montalcino und anderen Qualitätsweinen im Wert von einer Million Euro sind am Dienstag in der Toskana beschlagnahmt worden. Ein Weinexperte und Berater mehrerer Weinunternehmen des Raums von Montalcino wurde angezeigt.

Stark überhöhter Preis

Der Mann soll mehrere Hektoliter billigen Wein zum zehnfachen Preis auf dem italienischen und internationalen Markt verkauft haben, teilte die Polizei von Siena mit, die die Ermittlungen geführt hat. Der italienische Landwirtschaftsminister Maurizio Martina lobte die Arbeit der Polizei zur Bekämpfung von Plagiaten in der Weinproduktion.

"Wir verfügen über die Mittel, um unsere Spitzenprodukte zu schützen, wie diese Operation bezeugt", sagte der Minister. Seit Beginn der Krise haben sich Betrugsfälle im Weinsektor mehr als verdoppelt, geht aus einem Bericht des italienischen Landwirtschaftsverbands Coldiretti hervor.

Durch Produktpiraterie in der Lebensmittelbranche werden nach Angaben des Verbandes der italienischen Nahrungsmittelindustrie Federalimentare jährlich 2,6 Milliarden Euro umgesetzt. Wein und Spirituosen zählen zu den am häufigsten gefälschten Produkten.

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