Epstein-Komplizin Maxwell schweigt vor US-Kongress: Aussage nur bei Begnadigung

Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell verweigert die Aussage – sie fordert eine Begnadigung durch Trump.

Die frühere Vertraute des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, hat eine Anhörung vor dem US-Repräsentantenhaus verweigert. Maxwell berief sich auf ihr verfassungsmäßiges Recht zu schweigen. Laut ihrem Anwalt sei sie nur dann zu einer umfassenden Aussage bereit, wenn sie von Donald Trump begnadigt werde.

Maxwell war 2022 wegen Menschenhandels mit Minderjährigen zum Zweck sexueller Ausbeutung zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ermittler gehen davon aus, dass Epstein mithilfe Maxwells über Jahre hinweg zahlreiche Minderjährige und junge Frauen missbrauchte und teilweise an einflussreiche Personen vermittelte. Epstein wurde im August 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden; offiziell gilt sein Tod als Suizid.

Der Fall sorgt bis heute für politische Brisanz, da Epstein bis in höchste Kreise von Politik und Wirtschaft vernetzt war. Auch der frühere US-Präsident Bill Clinton wird in diesem Zusammenhang immer wieder genannt, bestreitet jedoch – wie Trump – jegliches Fehlverhalten.

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