Zeitmesser mit Sammlerwert

Am 30. Oktober wird die Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt. Luxuriöse Modelle, die viel können - von 3790 Euro aufwärts.

Wer hat an der Uhr gedreht? Diese Frage hat am Sonntag wieder seine volle Berechtigung, denn die Zeiger werden wieder eine Stunde nach vorne gestellt - auch von diesen exklusiven Zeitmessern mit ausgefeilter Technik:

Die voll diamantbesetzte Imperiale Full Set von Chopard verbindet in kostbarster Ästhetik Haute Joaillerie mit raffiniertester Uhrmacherkunst. Das Uhrwerk namens FE 005 bringt das Herz der Imperiale Full Set mit 28'800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hertz) zum Schlagen. Es verfügt über ein Federgehäuse für eine Gangreserve von 60 Stunden und ist durch den offenen Gehäuseboden sichtbar. Preis auf Anfrage. Bei der Schweizer Manufaktur Roger Dubuis fällt das Modell Excalibur fliegendes Doppeltourbillon nicht nur preislich auf: Das skelettierte Zifferblatt ist in ein Gehäuse in Rotgold mit Saphirglasboden eingebettet. Der bis 5 bar wasserdichte Zeitmesser ist auf 88 Stück limitiert und kostet 222.000 Euro. Das Modell Tourbillon 3D von Habring² zeichnet sich vor allem durch seinen antimagnetischen Kupferberyllium-Tourbillonkäfig aus. Aber auch die "fliegende" Lagerung des filigranen Käfigs setzt neue Maßstäbe im Tourbillonbau, denn ein Mikrokugellager macht das Habring² Tourbillon 3D höchst unempfindlich gegenüber Erschütterungen und Stößen. Preis in Weiß- oder Rotgold und Werk mit Handgravur: 28.500 Euro. Das ultraflache 'Elite 692‘ Automatik-Uhrwerk (nur 3.97 mm hoch) der Ultra Thin Lady Moonphase von Zenith zeigt neben der kleinen Sekunde auch die Mondphasen an. Das Modell mit einem Gehäuse in 18-Karat Roségold, Diamantlünette und braunem Krokodilleder-Armband kommt auf 8900 Euro. Inspiriert von einem Modell aus dem Jahr 1917, das die Marke weltbekannt machte, zeichnet sich die Classic Prince Diamonds von Tissot durch ihr rechteckiges, gekrümmtes Gehäuse und durch ihr Zifferblatt im Art-Deco-Look aus. Der Preis: 8990 Euro. Ein weiteres handwerkliches Kunstwerk ist die Millenary 4101 von Audemars Piguet. Hier wurde das Zifferblatt nicht skelettierte, und auch nicht stellenweise durchstoßen, dennoch ist der komplexe Mechanismus mit Saphir-Kristall sichtbar. Der Kostenpunkt für ein solches Modell liegt zwischen 300.000 und 500.000 Euro. Bei der Cirque Animalier Calopsitte von Cartier schmiegen tierische Skulpturen um die Zeit im Medaillon. Das Schmuckstück mit Diamanten und Saphiren ist auf 100 Exemplare limitiert und kostet 137.000 Euro. Die Bulgari Bulgari "Ladies" in Roségold verfügt über ein mechanisches Uhrwerk mit Automatikaufzug. Das weißes Perlmuttzifferblatt ist mit Diamantindexen besetzt. Der Preis: 9500 Euro. Bei der neuen Longines Dolce Vita funkeln 212 Diamanten auf dem Weißgoldzifferblatt, während das Stahl- und Rotgoldgehäuse ebenfalls mit 32 Diamanten geschmückt ist. Das wasserdichte Modell kostet zwischen 3790 und 7060 Euro. Omegas Constellation Co-Axial in 18 Karat Rotgold fällt durch ihr außergewöhnliches Zifferblatt aus weißem Perlmutt und 294 Diamanten auf. Im Inneren sorgt das Omega Automatikwerk Kaliber 2403 - das durch den Saphirglasboden sichtbar ist - für die Zeitanzeige. Kostenpunkt: 36.000 Euro. Das Besondere der Hautlence HL2.0 ist der "Slow Motion"-Wechsel bei den Stunden. So werden diese au einer 12-gliedrigen Kette, die durch eine eigene Feder angetrieben wird, dargestellt. Die neue Stundenziffer benötigt jeweils vier Sekunden um ihre Position zu erreichen, so sollen negative Einflüsse auf das Uhrwerk durch eine abrupte Bewegung ausgeschlossen werden. Allerdings hat ein solch kompliziertes Uhrwerk auch seinen Preis: 250.000 Euro. Die PanoMatic Luna von Glashütte Original besticht mit seiner 64 Brillanten besetzten Lünette und der Mondphase, die auf einer fein gekörnten silbernen Scheibe bei 2 Uhr angezeigt wird. Das Modell kostet: 15.100 Euro. Breguet hat 2011 ihre Marine Kollektion um ein Tourbillon in Haute Joaillerie Version erweitert. Das Gehäuse des Zeitmessers ist mit 186 Diamanten besetzt, während das Zifferblatt aus 18 Karat versilbertem Gold mit 132 Diamanten verziert ist. Im Inneren bringt das Handaufzugwerk Kaliber 5544 das Modell zum Laufen. Es ist mit einer Spiralfeder, einem Hemmungsrad und einem Anker aus Silizium ausgestattet, welches den Mechanismus sowohl leichter als auch weniger anfällig auf Erschütterungen macht und antimagnetisch ist. Der Preis: 294.900 Euro. Mit der Kult-Fliegeruhr Navitimer 1461 von Breitling lassen sich dank drehbarem Rechenschieber auf der Lünette sämtliche flugspezifische Berechnungen, wie Treibstoffverbrauch, Steig- und Sinkflugraten sowie Durchschnittsgeschwindigkeit, manuell berechnen. Jetzt gibt es das Modell mit ewigem Kalender und Mondphasenanzeige auf 1000 Stück limitiert, um 8250 Euro. Diese Admiral's Cup 45 Minute Repeater Tourbillon von Corum ist weltweit auf 15 Stück limitiert und besteht aus einem Titan T5-Gehäuse sowie dem Kaliber CO 010. Kostenpunkt: 246.800 Euro. Bei der RM 003 Tourbillon von Richard Mille dreht sich im DLC-Titangehäuse ein Tourbillon auf einer Grundplatine aus Kohlenstoff-Nanofasern. Der Preis: 307.500 Euro. Der Zeitmesser Villeret 1858 Tourbillon Bi-Cylindrique von Montblanc ist ebenfalls ein Chronograph mit Tourbillon und auf 8 Stück limitiert. Erhältlich ist das Modell mit offenem Zifferblatt um 230.000 Euro.

Noch mehr Uhren können bei der Viennatime im MAK von 11. bis 13. November begutachtet werden.
(KURIER.at) Erstellt am
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