Vienna FW Backstage mit Anelia Peschev - Teil 1

KURIER.at begleitet die österreichische Designerin Anelia Peschev bis zu ihrer Präsentation auf der Vienna Fashion Week, Woche 1: das Shooting.

KURIER.at behind the Scenes: Bis zur "MQ Vienna Fashion Week" sind es nur noch drei Wochen, wir dürfen die österreichische Modedesignerin Anelia Peschev bei den Vorbereitung für ihre Präsentation am 23. September begleiten und werden wöchentlich berichten. In "Woche 1: das Shooting" blickten wir der Modeschöpferin bei den Vorbereitungen für die Fotos ihrer neuen Kollektion über die Schulter.

Klicken Sie weiter! Anelia Peschevs Idee für das Shooting war, Modezeichnungen zum Leben zu erwecken: Der Entwurf beinhaltet wie gewohnt die Notizen der Designerin - nur die Skizze selbst wird durch ein Model in der entsprechenden Kreation ersetzt. 

Im Bild: Anelia Peschev (r.) und ihre PR-Agentin Marjan Firouz (l.). Zu Beginn wurde Model Cordula von Stella Models von einem Visagisten der Barbara Reichhard Frisuren Werkstatt geschminkt: Noble Blässe und intensive Augen, so die Anordnung der Designerin. Nicht ohne Grund, denn Anelia Peschevs dritte Kollektion "Ver Sacrum" ist inspiriert von den Wiener Frauen aus der Zeit von Gustav Klimt und Sigmund Freud. Geshootet wurde in Gerry Franks Fotostudio. Anelia hat schon öfters mit dem Fotografen (r.) zusammengearbeitet. Teamwork, bei dem - wie sie selbst sagt - immer etwas Spannendes herauskommt.

Nachdem die Designerin Gerry Frank die Entwürfe erklärt hatte, ... ... sahen sie sich noch die Kleider von Anelia an, um zu entscheiden, wie sie die Idee am besten in die Tat umsetzen. Die Modeschöpferin und ihre Agentin haben ihre Lieblingskleider in der Kollektion bereits gefunden. Nach dem Make-up waren die Haare an der Reihe: Eine lockere Steckfrisur sollte es sein, so wie sie die Frauen zur Jahrhundertwende getragen haben. Dazu toupierte ein Friseur der Barbara Reichhard Frisuren Werkstatt die langen blonden Haare von Cordula auf und ... ... steckte sie am Hinterkopf fest, ein paar Strähnen umrahmten das Gesicht und ... ... jede Menge Haarspray fixierte die Frisur. Zum Schluss wurden die Lippen noch einmal ausgebessert, die Anelia zu stark geschminkt waren, und dann ging es zum Umziehen ... Zuerst wurde in einem von Klimt inspiriertem Kleid geshootet, auf dessen kraftvollem Gelb sich dramatische und opulente Drucke wiederfanden. Designerin Anelia Peschev legte noch schnell Hand an und ... ... der rosafarbene Nagellack musst natürlich auch noch runter. Im Studio erklärten Designerin und ... ... Fotograf Cordula noch wie sie sich positionieren sollte. Das Spannende an dem Shooting: Das Model musst nicht wie gewohnt sitzend, stehend oder springend posieren, nein, Cordula lag am Boden - über ihr, die Kamera an einem Gestell befestigt. Der Auslöser wurde per Mausklick betätigt und das Foto sofort an den Computer geschickt. Eigentlich heißt es ja, dass Modeljobs sehr anstrengend sind, aber manchmal schaffen Designer auch einige Unannehmlichkeiten für das Model aus dem Weg: Anelia Peschev zauberte Cordula aus einem Geschirrtuch einen kleinen Polster, damit sie den Kopf nicht bei jedem Foto anheben musste, um Spannung in den Körper zu bringen. Immer wieder wurde das Model von der Designerin "zurecht gelegt". Auch Haare und Make-up musste der Stylist zwischendurch nachbessern. Am fertigen Foto sahen Anelia Peschev und Gerry Frank, was noch verändert gehörte - der Fuß musste mehr gestreckt werden, die Finger-Pose sah  nicht natürlich aus. Auch Model Cordula durfte sich die Fotos bei einem Kleiderwechsel ansehen. Für jede Kreation wurde das Model anders positioniert: Bei dieser Nude-farbenen Robe mit schwarzer Bordüre lag Cordula gerade - wie eine Madonna - auf dem Boden. Die fertigen Fotos sind im Rahmen von Peschevs Kollektionspräsentation "Ver Sacrum" am 23. September während der "MQ Vienna Fashion Week" (22.9. bis 26.9.) zu sehen. Auch im Ausland werden die Bilder gezeigt, nämlich im Rahmen der Pariser Fashion Week. 

Freuen Sie sich schon jetzt auf Teil 2 von "Vienna FW Backstage mit Anelia Peschev" auf KURIER.at.

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