Style
21.11.2018

Twitter-User: "Frauen mit bunten Haaren sind psychisch krank"

Alexander Cortes hat eine klare Meinung zu unnatürlichen Haarfarben - für diese muss er viel Häme einstecken.

"Unnatürliche Haarfarben sind ein Warnsignal, um sich fernzuhalten" - mit diesem kontroversen Posting sorgt Twitter-User Alexander Cortes, der sich selbst als Trainer, Autor und Sprecher bezeichnet, derzeit für Aufregung. "Sie sind ein Beispiel für den Aposematismus – ein Phänomen, mit dem giftige Tiere in der Natur ihre Toxizität und Tödlichkeit zeigen." 

Skurrile Ansichten

Dem nicht genug, fährt der Coach fort: "Tiere, wie Pfeilgiftfrösche und Giftschlangen, lassen mit ihren leuchtend bunten Farben andere Tiere wissen, dass sie sich besser nicht mit ihnen anlegen sollten. Eine Frau mit roten, blauen, grünen, violetten oder Regenbogenhaaren ist ein Anzeichen einer psychischen Erkrankung und Störung."

Noch skurriler mutet Cortes' Meinung an, als er einen Vergleich zu Harley Quinn, jener Comicfigur, die im Film "Suicide Squad" von Margot Robbie verkörpert wird, zieht. "Natürlich ist sie hübscher als die typische Frau mit unnatürlich gefärbten Haaren. Aber würden Sie sie daten? Sie ist im wahrsten Sinne mörderisch."

Für seine dubiosen Ansichten kassierte Alexander Cortes innerhalb kurzer Zeit die Quittung. "Lustig, denn ich vermeide Typen mit einem Neunziger-Ziegenbart um jeden Preis", schießt eine Userin zurück. "Welche Haarfarbe hatte sie? Du weißt schon, die Frau, die dich traurig gemacht hat?", schrieb ein anderer.

Zahlreiche Frauen posten Fotos von ihren bunten Haaren. "Vorsicht!", schreibt eine zu ihrem Posting.

Eine Nutzerin brachte den Irrsinn auf den Punkt: "Aposematismus warnt vor Raubtieren, nicht vor potentiellen Partnern."