Sommertrend: Kurz oder lang?

Je kürzer die Sommernächte, desto kürzer die Shorts: So lautet unser Motto für den heißesten Styletrend des Augenblicks. Wir machen Ihnen Beine, mit abendfeinen Short-Shorts aus Leder und Denim.

Das kleine Schwarze

Abendfeine Alternative zum Luxuslederhöschen: elegante Short-Shorts aus schwarzem Stoff (kein Denim!). Hat Lauren Bacall schon 1945 getragen, und die wusste schließlich, wie sie ihre supermakellosen Gazellenbeine hollywood-glamourmäßig in Szene setzt. 

Im Bild: Instant Glamour: weißes, schulterfreies Abendtop zu schwarzen Shorts, Holzplateau-Sandalen und leuchtorangem Täschchen. Dazu Pixiecut à la Jean Seberg (links) und ein schwarzer Jumpsuit von H&M (rechts).
Auch Kate Moss liebt ihre "kleine Schwarze" und stylt sie, ganz Sixties-like, mit schwarzen Mega-Shades, breitkrempigem Hut à la Brigitte Bardot und schlichten Plateauwedges mit heller Sohle. Und Eva Herzigova trippelt darin sogar über den Red Carpet: auf endlos langen Beinen. Die Abkürzung "LBD" (fürs "Little Black Dress") kennen Sie natürlich längst, haben wahrscheinlich auch das eine oder andere kleine Schwarze im Kasten und können sich gar nicht vorstellen, ohne den ewigen Styleklassiker auszukommen. 

Im Bild: Alexa Chung Aber kennen Sie schon die "LBS"? Nein? Dann wird’s höchste Zeit, denn ohne "Little Black Shorts" geht diesen Sommer gar nichts. Besonders heiß: LBS aus schwarzem Leder, als Hotpants (wenn’s die Figur erlaubt) oder lässig weit und butterweich mit geraffter Taille. Erinnert an die traditionelle Fußballerhose, ist aber natürlich viel eleganter. Unbedingt beachten: Die LBS steht am liebsten solo im Mittelpunkt, tragen Sie dazu nur ganz schlichte schwarze Tops, Schuhe und Täschchen – und keinen Schmuck!

Im Bild: Stilvorbild Lauren Bacall, 1945 Wie trägt man Shorts?

Knallenge Hotpants sind out, leicht pludrige Hosenbeine sehen viel lässiger aus.
Adrett hochgekrempelt statt ausgefranst.
Hohe Taille macht automatisch eine gute (= elegante) Haltung.
Schmale Tops und Blüschen unbedingt reinstecken. XXL-Walleshirts sind verboten.
Schuh dazu: Plateauwedges oder sommerliche Boyfriend-Schnürer.
Dunkle Farben wirken "angezogener" und sind citytauglicher.
An kühlen Tagen Strumpfhose drunter oder Trenchcoat drüber tragen.
Trend-Accessoires: Ethno-Armreifen, Vintage-Seidenschals & -Sonnenbrillen.
Und gepflegte Beine! Wie trägt man Shorts nicht?

Mit den falschen Beinen. Ist so, leider... Trendlook: Erdbeer & Vanille

Nichts bringt Ihre zarte Sommerbräune so fantastisch zur Geltung wie die Eiscremefarben Erdbeerrosa und Vanille. Die schönsten rosa Microshorts (mit Korsagenschnürung statt Reißverschluss) hat die Pariser Kultdesignerin Isabel Marant entworfen. Können Sie aber auch leicht selber machen, wenn Sie noch ein Paar rosa Jeans im Kasten und eine scharfe Schere zur Hand haben! Dazu trägt man zarte Sommerstrickpullis mit Zöpfchenmuster in Vanilleweiß oder romantische Trägertops aus luftiger Wäschespitze. B(l)usenfreunde

Gönnen Sie Ihren abgewetzten Denim-Cut-Offs vom vorigen Jahr heuer eine ausgiebige Trendpause. Diesen Sommer werden Jeansshorts nämlich ganz neu gestylt: très chic statt superentspannt lässig. Bitte keine Löcher, keine ausgefransten Beinausschnitte, kein weißes Innentaschenfutter, das unten aus dem Saum lugt, schon gar keine Hip Huggers. 2011 sitzen Jeansshorts hoch in der Taille, werden am Saum adrett umgeschlagen und – Achtung: bewusster Stilbruch – mit elegant schimmernden Seidenblusen getragen.

Im Bild: Gisele Bündchen Damit's nicht zu Oma-mäßig rüberkommt: Blusenärmel bis über den Ellbogen aufkrempeln und mindestens einen Knopf mehr auflassen als notwendig. Aber bitte mit schönem, herzeigbarem BH drunter. Oder Sie machen’s wie alle Französinnen und Wannabe-French-Girls seit BB und kombinieren Ihre Shorts klassisch mit Ringelshirt und Ballerinas im Marinestyle. Einer für Alle(s)

Edle Jumpsuits ersetzen diesen Sommer das Cocktailkleid und sind eine stylische Alternative für Festspiel-Auftritte – zum Beispiel in Salzburg und Bregenz. Bieten in der Long-Variante außerdem automatisch Mückenschutz, auch nicht unwichtig... Overalls, ja bitte!

Unbedingt mit langen Beinen. Außer Sie wollen so ausschauen, als kämen Sie direkt aus der Sandkiste vom Kinderspielplatz.
Nur aus qualitativ hochwertigen Materialien wie Viskose, Seide oder feinstem Seidenjersey.
Nie ohne Highhighheels. Mit flunderflachen Sandalen stimmen die Proportionen einfach nicht.
Wenn das Dekolleté es erlaubt und der Busen miniklein ist: Ausschnitt bis zum Nabel. Vorher zu Hause testen, ob bei abrupten Drehbewegungen eh nix Ungewolltes zu sehen ist.
Besonders schön: Jumpsuits mit drapiert verschlungenen Oberteilen und sleek fallenden Beinen im Seventies-Stil.
Immer mit edlen (oder edel aussehenden) Accessoires kombinieren. Entweder auffälligen Metallic-Gürtel oder Statement-Halskette dazu tragen, nie beides. Perfekte Beinarbeit

Superkurze Shorts sind im Sommer zwar wahnsinnig angenehm zu tragen, gewähren aber auch gnadenlose Ausblicke auf Ihre Beine. Da heißt's pflegen, cremen, peelen, pinseln – und alle drei Wochen zur Pediküre. Trendpediküre: Python

Wohl eher nix für Anfänger in Sachen Pediküre mit einem ruhigen Händchen: Für Fußnägelstyling mit Pythonmuster muss schon eine professionelle Nagelkünstlerin Hand anlegen. Pythonprints sind übrigens starkes Trendthema der kommenden Herbstmode. Richtige Nagellänge 

Kurz! Die optimale Länge ist ca. 1 mm unterhalb der Zehenkuppe, die maximale Länge, wenn der Nagel mit der Zehenkuppe abschließt.

Die perfekte Form

Kurz und gerade! Ecken aber bitte unmerklich sanft abrunden, beugt dem Einwachsen vor. Schön pinseln

Wer unschöne Rillen in den Nägeln hat, füllt mit "Ridge Filler" aus (z. B. von OPI). Erst transparenter Unterlack, dann zwei Schichten Farbe und zum Schluss Überlack zum Versiegeln (ganz toll von Essie). Farblack unbedingt immer über die gesamte Nagelfläche auftragen. Tipp von Essie Weingarten, Erfinderin der "Essie"-Kultlacke: Nagellack an Fingernägeln und Zehen muss schon lange nicht mehr im gleichen Farbton sein. Finden wir auch. Mit einer Schicht Klarlack alle drei Tage hält die Farbe oftmals bis zu zwei Wochen. Cremen, cremen, cremen

Unbedingt täglich mindestens ein Mal. Spezialprodukte verhindern zu starke Nachverhornung zwischen den Pedikürterminen. 

Im Bild: "Post Epil Lotion" und "Post Epil Gel" aus der Sothys-Pflegelinie "Thalasso Sothys" pflegen enthaarte Beine ohne fettige Rückstände und hemmen das Haarwachstum. Die Haut bleibt länger zart und glatt. www.sothys.at Keine schweren Beine

Nichts zu Enges anziehen, lässt Beine leicht anschwellen und beeinträchtigt die Durchblutung. Sollten Sie den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, unbedingt alle zwei Stunden zwischendurch kurz aufstehen und eventuell kleine Übungen machen. Beine nichtüberkreuzen, behindert Blutzirkulation. Auf Reisen: Im Flieger, wenn geht, Gangplatz nehmen und ab und zu aufstehen. Bei langen Autofahrten zwischendurch kurze Pausen einlegen, bei langen Zugfahrten auch immer wieder ein paar Schritte auf und ab gehen. Flach für zwischendurch

Wenn schon Highheels, dann unbedingt für zwischendurch, wenn die Füße schmerzen, flache Schuhe einpacken. Geht jetzt ganz schnell und praktisch: Die Ballerinas und Flipflops von Flipsters lassen sich so winzig klein zusammenlegen, dass sie in das kleinste (Abend-)Täschchen passen. Ab Mitte August im Handel erhältlich, aber sofort bestellbar über www.flipsters.at
(KURIER) Erstellt am
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