Style
05.09.2018

Ein ungarisches Label ist neuer Liebling der Modeszene

Dank Instagram mauserte sich Sandra Sandor aus Budapest mit ihrem Label innerhalb von einem Jahr zum Star der Branche.

Ihr Label ist bereits zwölf Jahre alt, doch erst seit vergangenem Jahr ist Nanushka Modefans auf der ganzen Welt ein Begriff. Designerin Sandra Sandor stammt aus Budapest, ging jedoch für ihr Studium am College of Fashion nach London. Für die Gründung ihres Labels zog es sie schließlich zurück in ihre Heimatstadt, wo sie sich in ihrem Atelier auf die Kreation von femininer, zeitloser Mode konzentriert.

Veganes Leder als Bestseller

Wie es Sandor geschafft hat, heute in Luxus-Onlineshops wie Net-A-Porter und Mytheresa vertreten zu sein? "Obwohl wir eine lokal ansässige Marke aus Osteuropa sind, gibt uns Instagram die Möglichkeit eine internationale Marke zu werden", sagt Sandor im Gespräch mit Who What Wear. Vor zehn oder fünfzehn Jahren sei es viel schwerer gewesen, als Marke Aufmerksamkeit zu erlangen.

Den Erfolg hat Sandor nicht nur der hochwertigen und dennoch leistbaren Mode zu verdanken, sondern vor allem der Zusammenarbeit mit verschiedenen Bloggern. Zu ihrer Strategie gehöre es, nicht mit jedem zu kooperieren, der viele Follower hat, sondern sich bewusst auf kleinere Blogger zu konzentrieren, deren Stil und Sinn für Ästhetik perfekt zu Nanushka passt.

Bestseller der Marke, die im Zentrum Budapests einen eigenen Store betreibt und auch bei internationalen Kaufhäusern wie Bergdorf Goodman vertreten ist: kastige Jacken aus veganem Leder, die man sogar waschen kann. Ebenfalls an vielen Influencern zu sehen: Die Blusen und Kleider mit Polka Dots. Dazu bietet Sandra Sandor coole Accessoires wie Schuhe im Kroko-Look und Bauchtaschen an.