Kate soll auf das Cover der Vogue

Anna Wintour, Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, möchte die Ehefrau von Prinz William für die Titelseite. Überreden soll die Herzogin niemand geringerer als Star-Fotograf Mario Testino.

Nach ihrer Aufnahme in die "Best Dressed"-Liste der Vanity Fair möchte die Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, Anna Wintour, die Herzogin von Cambridge für ein Cover-Shooting gewinnen. Kate dazu überreden soll Star-Fotograf Mario Testino, der ein enger Freund von Gatten Prinz William ist. Kate sehe "nie fehl am Platz aus" und kleide "sich ihres Alters entsprechend", argumentiert Wintour ihren Wunsch. Ein Wunsch, mit dem die 61-Jährige offensichtlich nicht alleine ist: "Jedes Magazin hat versucht, Kate zu bekommen, und viele gehen davon aus, dass es letztendlich die Vogue sein wird", so eine Quelle gegenüber der New York Post. Laut der New York Post-Quelle hat Anna Wintour jedenfalls definitiv Testino um Hilfe gebeten, doch "auch wenn Mario Testino diese Beziehungen hat, ist nicht klar, wann das alles passieren wird. Erst muss der Palast zustimmen, und es ist ja bekannt, dass sie Kate sehr schützen." Bereits nach der royalen Hochzeit im April lehnte die Herzogin das Angebot ab, auf der britischen Vogue zu erscheinen. Trotz allem gehen die Meinungen über Kates Stil in der Modewelt nach wie vor auseinander: Designerin Vivienne Westwood hatte sich erst im August ein weiteres Mal negativ über die neue Herzogin geäußert: Kates Look ist der exzentrischen Designerin immer noch zu "gewöhnlich". Bereits vor der Hochzeit mit Prinz William hatte die britische Modeschöpferin über Kate Middleton gelästert: "Ich hätte wirklich gern Kate Middletons Brautkleid entworfen, aber wir müssen abwarten, bis sie in puncto Styling ein bisschen aufholt", hatte die 70-Jährige gesagt. Dieses Mal passte Westwood vor allem das Augen-Make-up der Herzogin von Cambridge nicht ... "Ich meine, Kate hat ein Problem mit ihrem Augen- Make-up. Die scharfe Kajal-Linie um ihre Augen lässt sie hart aussehen. Sie sollte die Linie ein wenig verwischen oder eben ganz darauf verzichten", äußerte sich die  Queen of Punk in einem Interview in der Sunday Times Magazine. Vivienne Westwood ist mit ihrer Meinung nicht alleine: Auch das Designer-Duo Victor & Rolf lästerte bereits über Kates Look ... "Wir sind der Meinung, dass sie sich anders schminken und ihre Haare nicht soviel fönen sollte. Weniger Eyeliner, weniger Mähne; das würde ihre natürliche Schönheit zum Vorschein bringen", so die dänischen Modeschöpfer in der britischen Grazia. Dabei dachten alle, sie hätte sich in 100 Tagen Herzogin tatsächlich zur Stil-Ikone gemausert: Kate hat in den ersten Monaten nach der Hochzeit modetechnisch so sehr begeistert, dass sie als erster britischer Royal in die Vanity Fair-Liste der "Best Dressed" aufgenommen wurde. KURIER.at zeigt ihre 15 schönsten Kleider als Ehefrau von Prinz William - auf das Make-up muss man vorerst ja nicht achten. Im Juni trat Kate in einer funkelnden Jenny Packham-Robe beim "ARK 10th Anniversary Gala Dinner" im Kensington Palast in London auf. Ende Juni trug sie zum Tennis-Match in Wimbledon ein weißes Volant-Kleid von Temperley London. Zum Start ihrer 12-tägigen Reise durch Nordamerika zeigte sich die Herzogin in Ottawa, Kanada, in einem blauen Spitzen-Kleid aus dem Hause Erdem. Anderer Tag, selbe Stadt: Kate folgte in einem weißen Reiss-Dress mit roten Accessoires einer royalen Tradition. Bereits die Queen, Fergie und andere Blaublüter trugen in Kanada Weiß-Rot-Kombinationen. Zum Bäumepflanzen in Rideau Hall in Ottawa - der offiziellen Residenz der Monarchen von Kanada - erschien sie einen Tag später topmodisch in einem grauen Catherine Walker-Kleid mit Bubi-Kragen (Winter 2011-Trend, Anm.). Blau steht Kate und das weiß sie offensichtlich auch, denn in Quebec, Kanada, zeigte sich die Herzogin von Cambridge erneut in dieser Farbe von Erdem. (An dieser Stelle wollen wir uns außerdem an ihr blaues Verlobungskleid von Issa London erinnern.) Aber auch ein creamfarbenes Kleid kam hier zum Einsatz. Dieses Mal von dem britischen Modeschöpfer Joseph. Im kanadischen Calgary landete Kate Tage später in einem sommerlich gelben Jenny Peckham-Modell. Offensichtlich hat die Herzogin von Cambridge im Juli ihr Fabel für Farben entdeckt, denn auch zur Abreise trug sie Bunt - und zwar Rot von Catherine Walker. Weiter ging es nach Los Angeles in einem weißgrauen taillierten Modell mit Drapierungen von der Londoner Designerin  
Roksanda Ilincic. Noch am selben Tag ging es für das Paar weiter zur royalen Party auf die Yacht Britannia. Dabei zeigte Kate in einem Diane von Furstenberg-Kleid in der Trendfarbe Grün abermals Modebewusstsein. Zur "Foundation Polo Challenge" in Santa Barbara wurde es ein sommerlich geblümtes Kleid von Jenny Peckham. Am Abend strahlte die Herzogin zu den BAFTAs in einer weißen Alexander McQueen-Robe und zog so alle Blicke auf sich. Am Ende ihrer Amerikareise zeigte sich Kate in einem Häkeltop und dazupassendem Rock von Whistles in Blau-Weiß. Resümee: Seit der Hochzeit mit Prinz William wechselt Kate von Issa London zu Alexander McQueen - so waren auch ihr Brautkleid und ihr Kleid für die Hochzeitsfeier (Bild) aus dem britischen Haus - und läutete damit ihre Ära als Stil-Ikone ein.
(KURIER.at) Erstellt am
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