A model presents a creation as part of Dior men's fashion Spring-Summer 2014 collection, presented Saturday, June 29, 2013 in Paris. (AP Photo/Jacques Brinon)

© Deleted - 840171

Model-Newcomer
07/05/2013

Florian Luger: "Ich würde für Paris nicht hungern"

Das österreichische Newcomer-Model über das Modelleben, Diäten und seine Zukunft.

Österreich hat ein neues Topmodel: Neben Patrick Kafka, Gerhard Freidl und Werner Schreyer sahnt jetzt auch Florian Luger einen internationalen Modeljob nach dem anderen ab. Der 19-jährige Wiener wurde 2012 beim Elite Model Look Austria Finale entdeckt und hat seit dem – für ihn unerwartet - großen Erfolg. Mit dem KURIER sprach Luger über seine Karriere.

KURIER: Wie sieht ein Modelleben aus?

Florian Luger:Man darf das nicht unterschätzen, es ist eigentlich ziemlich stressig. Wenn man zu einer Fashion Week fährt, hat man die ersten Tage durchgehend Castings. Auch einen gewissen Druck hat man, weil man auch wenig Glück braucht, um die Jobs zu bekommen.

Gibt es bei den Männern auch so viel Konkurrenz, wie bei den weiblichen Models?

Ja, es kommen bei einer Modewoche etwa 1000 bis 2000 Models in die Stadt. Für eine Show werden aber nur 30 bis 40 Männer genommen.

Wie sieht es bei Ihnen mit Partys aus?

Ich muss das nicht mehr einschränken als andere. Wenn die Fashion Weeks sind, bin ich halt drei Wochen weg. Aber auch da gehe ich auf Partys, feiere aber nicht so heftig.

Derzeit sind sehr schlanke Männer gefragt, wie halten Sie es mit Diäten?

Ich mache keine Diäten. In Mailand kann man zum Beispiel normal aussehen. In Paris sind wiederum sehr schlanke und große Typen gefragt, da habe ich das Glück sehr sportlich zu sein. Aber ich würde für Paris nicht extra hungern.

Bei keiner Show, bei der Sie gelaufen sind, haben Sie gelächelt. Ist das verboten?

Ja, man soll eher nicht lachen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen Model zu werden bzw. bei Elite Model Look Austria mit zu machen?

Ich habe die Werbungen gesehen und ein Freund von mir hat ein Jahr davor mitgemacht. Meine Eltern haben dann auch gesagt, dass das sicher lustig ist. Damals habe ich mir auch überhaupt nichts erwartet, ich habe mich nie als Model gefühlt.

Finden Sie sich selbst eigentlich hübsch?

Ich finde, ich bin ok. Ich bin ein sehr kritischer Mensch und finde auch genug Makel an mir. Sowohl äußerlich als innerlich.

Was sagt Ihre Familie zu Ihrem Erfolg?

Sie sind immer noch sehr aufgeregt und freuen sich. Meine Familie findet das cool und sie verfolgen alles live. Aber man darf nicht zu sehr in die Mode-Szene abrutschen – will ich auch nicht.

Hat sich Ihr Freundeskreis verändert?

Er hat sich nicht verändert, sondern erweitert. Durch Castings und Shows verbringt man oft mit denselben Leuten sehr viel Zeit in einer Stadt, da freundet man sich an.

Sie haben jetzt bestimmt viele weibliche Fans, sind Sie schon vergeben?

(lacht.) Nein, ich bin Single.

Könnten Sie sich ein Model als Freundin vorstellen?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Was werden Sie mit dem Geld machen?

Sparen! Vielleicht später für die Studienzeit. Aber ich werde es jetzt sicher nicht gleich für teure Sachen raushauen.

Wie wird es nach dem Bundesheer weitergehen?

Ich bin auf der WU inskribiert. Da ich nicht mit diesem Erfolg gerechnet habe, weiß ich aber noch nicht, wie es weitergeht. Ich werde das von Angeboten im Sommer abhängig machen. Aber selbst wenn ich studiere, werde ich nebenbei auf jeden Fall weiter modeln.

Planen Sie in eine andere Stadt zu ziehen?

Am Meer. Irgendwo, wo es einen Strand gibt. Davon träume ich, seit ich klein bin.

Österreich neues Topmodel

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.