Gut be-Hütet

Reine Kopfsache. Borsalino, Trilby, Toque oder Schlapphut in dieser Saison setzen Trendsetter wieder auf schicke Hutkreationen.

Einst zelebrierte man in Europa eine regelrechte Hutkultur. Die Kopfbedeckung galt als essenzieller Bestandteil der Ausgehbekleidung und symbolisierte Prestige. Schließlich ist es ein schickes und funktionelles Accessoire, schützt je nach Jahreszeit vor Kälte oder Sonnenstrahlen. Und es geht mit der Mode.

Im Bild: Modell von Accessorize. Um 1910 war der Toque, Hut in Topfform (von French Connection bei BR-Fashion), bei den Damen sehr beliebt und ... ... in den 70er-Jahren versprühten sie Hippieflair mit dem Schlapphut, aus weichem Filz mit breiter Krempe. Plötzlich verschwanden Hüte fast gänzlich und wurden bei elitären Veranstaltungen, wie dem Pferderennen in Ascot, zur Kuriosität degradiert.

Im Bild: Modell in Camel von New Yorker. Kürzlich entdeckten Topstars die Kopfzierde für sich – Johnny Depp und Justin Timberlake zeigten sich cool samt Borsalino (klassischer Herrenhut, von Accessorize), ... ... Kate Moss kombinierte einen Trilby (spitz zulaufender Herrenhut, von H&M) zum Dandy-Style und ... ... Sienna Miller shoppte in London im Schlapphut (hier von Monsoon). So viel Modemut inspirierte Designer zu diversen Retro-Kreationen, die jetzt unbedingt wieder ausgeführt werden sollten. Fedora von Accessorize. Edel-Modell von Lanvin bei mytheresa.com. Leicht gekrempte Melone mit Federn von C&A. Tellerhut mit Tarlatanband in Midnightblue von Zara. Hut in Lila von Accessorize. Fedora in Orange von Marzi bei Popp & Kretschmer. Topfhut in Bordeaux von Pieces. Elegante Version in Camel von Ann Christine.
(kurier) Erstellt am
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