Festspiel-Mode: Viel Mut, wenig gut

In Salzburg ist die Mode los - im wahrsten Sinne des Wortes, denn die meisten Promis greifen hier daneben und nur wenige können überzeugen.

Lange Roben, elegante Kleider und viel Prunk, oder besser gesagt, schreckliche Farben, Kopien und verwirrende Muster - während der Salzburger Festspiele können heuer die wenigsten modetechnisch überzeugen.

Im Bild: Millionärsgattin Renate Hirsch und Operndiva Anna Netrebko. Millionärsgattin Renate Hirsch hat mit ihrer Kleiderwahl heuer tatsächlich den Vogel abgeschossen: Gleich zum Start verwunderte sie in einer weißen "Aladin"-Kreation, gefolgt von pastellfarbenen Kleidern, die irgendwie alle eine täuschende Ähnlichkeit aufwiesen. Opernstar Anna Netrebko hingegen weiß nicht nur was ihr steht, sondern auch was Trend ist: Von zarten Sommerfarben über die Trendtöne Grün und Dunkelblau bis ... ... zur angesagten Gelb-Rot-Kombination konnte die Salzburgerin auf ganzer Linie überzeugen. Und auch Prinzessin Madeleine von Schweden setzte bei ihrem Salzburgbesuch auf eine Trend-Kombination: Hellblau und Moosgrün. Für Milliardärs-Tochter Elisabeth Auersperg-Breunner hatten die Salzburger Festspiele in einer bezaubernden weißen Robe modetechnisch ebenfalls gut begonnen, es folgten eine "Fiesta Tropicana"-Kreation, über die sich streiten ließ, und eine schicke grüne Robe. Doch dann der Absturz: Ein pinkfarbener Fleckerlteppich, ein blaues, wildgemustertes Kleid und ... ... ein Einteiler mit Fischschuppenmuster sorgten für Verwirrung. Auch Mode-Guru André Leon Talley weilt auf Einladung von Gloria Prinzessin Thurn und Taxis wieder in Salzburg und trägt, wie gewohnt, Kaftan in allen Farben: Schwarz, Gemustert im Partnerlook mit der Fürstin, Metallic und ... ... mit Goldstickereien - wem's gefällt. Paradiesvogel Vivienne Westwood kam in einer Destroyed-Kreation in Beige. Weniger auffällig verhält sich Bianca Jagger in der Mozartstadt, die Menschenrechtsaktivistin setzt auf Schwarz und ihr geliebtes Leo-Print. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel setzte mit ihrem Kleid von vor drei Jahren und einem einfachen, schwarzen Hosenanzug ebenfalls auf Understatement. Wie auch Helga Rabl-Stadler, Präsidentin des Direktoriums der Salzburger Festspiele. Die Politikerin fiel zu Beginn zwar in elektrisierendem Rot auf, griff dann aber auf Schwarz, mit schickem Tuch als Akzent, zurück.
(KURIER.at) Erstellt am
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