Dresscode für die Hitzewelle

"Reinlich und bequem, egal wie heiß es ist", so die Bekleidungsregel von Freiherr von Knigge. Hier die Do's und Don'ts bei über 30 Grad.

Dieser Tage stellen sich viele Menschen vermehrt die Frage: "Was ziehe ich an?" Denn es gibt einen Unterschied zwischen Freizeit- und Businessbekleidung. Im Berufsleben hat man sich einer Kleiderordnung zu fügen – aus Respekt dem Arbeitgeber, den Kunden und Geschäftspartnern gegenüber. Gilt es doch, das Unternehmen zu repräsentieren.

Freiherr von Knigge verfasste in seinem Werk „Über den Umgang mit Menschen“ die Grundregel "Kleide dich bequem, aber reinlich und geschmackvoll, egal wie heiß es ist". Was aber heißt das konkret? Bei Männern gilt die Anzugspflicht, hier sind sommerliche Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Sommerwolle empfehlenswert.

Anzugspflicht? Gilt natürlich nicht für alle Berufe. Eine schicke Jeans - selbstverständlich ohne Löcher -, oder eine luftige Leinenhose ist in dem ein oder anderen Büro ebenfalls erlaubt.

Anzug von J. Crew, zu finden über www.mrporter.com. Das Langarmhemd ist obligat – wer auf Synthetikfasern verzichtet, schwitzt weniger.

Auch hier kommt es wieder auf den Beruf an. Alternativen wären T-Shirts oder Poloshirts

Hemd aus reiner Baumwolle gesehen bei H&M. Kurze Hosen sind tabu.

Ein weiteres Mal stellt sich die Frage nach dem Beruf. In Bank, Parlament und Co. sind Shorts aber tatsächlich ein No-go.

Chino-Shorts von Hartford, erhältlich über www.mrporter.com. Variabel sind im Hochsommer die Farben. Es muss weder Schwarz noch Dunkelblau sein. Setzen Sie auf helle Nuancen wie Cremetöne.

Beigefarbener Anzug von H&M. In Japan gilt seit 2006 kein Krawattenzwang ab 30 Grad. Das ist mittlerweile Usus, außer man hat einen Termin. Im Zuge eines Kunden- bzw. Geschäftskontakts sollte man sich die Krawatte umbinden, das wirkt seriöser.

Modell zu finden bei Zara. Was das Schuhwerk betrifft, gibt es kein Pardon. Flip-Flops und offene Sandalen sind definitiv ein No-go.

Sogenannte "Schlapfen" machen sich als Kellner im Innenstadtrestaurant oder Bankangestellter tatsächlich nicht gut.

Boombuz-Flip-Flops erhältlich bei Humanic. Die Damen haben es leichter. Hier gilt: Je heller die Farben und weiter die Schnitte, desto angenehmer.

Orangefarbenes Kleid zu finden bei Mango. Vermeiden Sie enge Kleidung, bei der Schweißränder oder Flecken gut sichtbar sind.

Weites Kleid gesehen bei H&M. Miniröcke sind im Office verpönt, das gilt gleichermaßen für bauch- und schulterfreie Oberteile sowie Spaghettiträger.

Andererseits sollte unsere Gesellschaft so weit sein, dass ein wenig sichtbare Haut niemanden mehr vom Arbeiten ablenkt oder gar entsetzt.

Shirt zu finden bei Topshop. Flip-Flops sind auch für Damen ein No-go.

Dabei gibt es so schicke Modelle und bei Peep Toes sieht man die Zehen genauso.

Sandale von J. Crew, erhältlich über www.net-a-porter.com. Slingpumps (vorne geschlossen, hinten offen) sind die eleganteste Alternative.

Modell gesehen bei Humanic. Für alle gilt: Nehmen Sie die Sonnenbrille aus dem Haar, das schickt sich im Büroalltag nicht.
(KURIER, KURIER.at / Jasmin Schakfeh, Christine Scharfetter) Erstellt am
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