Drei Toupier-Methoden

Profi Markus Unger zeigt wie's geht.

Der Klassiker

Man beginnt das Haar an der Stirn zu toupieren und bearbeitet den ganzen Kopf. Mit einem feinen Kamm schiebt man dabei die Haare von oben nach unten ineinander, so wird das Haar aufgebauscht. Das Finish erfolgt mit grobem Kamm und Haarspray. Die moderne Art

Mit einem feinen Kreppeisen wird der Ansatz bearbeitet, so entsteht ein natürliches Aufbauschen der Haare, man hat optisch mehr Fülle, ohne wirklich zu toupieren. Beim Selbermachen darauf achten, die Abteilungen nicht länger als 2 bis 3 Sekunden zu kreppen. Die Airpressure-Methode von Great Lenghts

Im Schnitt kommen fünf bis sechs Kundinnen pro Monat zu Markus Unger in den Salon mit dem Wunsch nach mehr Haarmasse und mehr Volumen. Die Tendenz ist steigend und, so der Experte, abhängig von internationalen Trends. Sorgten Haarverlängerungen in den vergangenen Jahren für Gesprächsstoff (man spürt die Verbindungen, man sieht den Übergang), wird jetzt das Augenmerk auf mehr Volumen gelegt. Hier kommt die schonende "Airpressure-Methode" zum Einsatz, weil die Strähnen kleine, oval-förmige Verbindungen haben, die man kaum spürt. Die Strähnen werden unter dem Deckhaar (man kann bis zu einem Zentimeter zum Scheitel arbeiten) zwischen dem Eigenhaar übereinander gelegt. Die Keratinplättchen der Great Lengths werden erwärmt, dadurch mit dem Eigenhaar verbunden. Die Echthaar-Strähnen aus Indien werden individuell bestellt und sind 24 Stunden später erhältlich. Alle vier Monate werden sie ausgetauscht, das Eigenhaar wird dabei nicht angegriffen. Kosten: ca. 500 bis 600 Euro.
(kurier) Erstellt am
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