© Scharfetter

Limited Edition
10/03/2014

Andy Warhol und die Wodka-Flasche

Der Künstler inspirierte nicht nur Absolut Vodka zu einer Limited Edition, sondern auch „The Rodnik Band“ zu einer Pop-Art-Kollektion.

Wenn der schwedischen Spirituosenhersteller Absolut Vodka eine neue Flasche launcht, dann im ganz großen Stil: Zu Ehren der „Andy Warhol Limited Edition“ wurden Sprüche des Pop-Art-Künstlers zu Drinks und seine Interpretation der Absolut-Flasche zu Mode. Das britische Label „The Rodnik Band“ kreierte vier exklusive Pailletten-Kleider, die leider nicht zum Verkauf stehen, und T-Shirts mit Andy Warhol-Druck, die neben der Limited Edition im Pop-up-Store im Sneak In (Siebensterngasse 12) bis Ende des Jahres erhältlich sind. Dort kann man auch einige Teile der generellen „The Rodnik Band“-Kollektion erwerben. Dabei sieht Chefdesigner Philip Colbert seine Marke mehr als Popband, als als traditionelles Modelabel:

KURIER: Sie haben für Absolut Vodka eine Kollektion, inspiriert von Andy Warhol, erschaffen. Was kann man sich darunter vorstellen?

Philip Colbert: Andy Warhol ist die Ikone der Pop Art-Bewegung, oder besser gesagt er ist der Inbegriff des Pop Art. Eine unheimlich inspirierende Person. Für Absolut habe ich versucht den Geist von Andy Warhol und seine Interpretation der Absolut Flasche in die Kreationen zu Übersetzen. Eines der Kleider hat sogar die Form einer Flasche und eine Frauenhand im Pop-Art-Stil greift gerade danach. Bei einem anderen habe ich Andy Warhol selbst mit Pailletten verewigt und bei den anderen habe ich mit Buchstaben und seinen Farben gearbeitet. Die Buchstaben des Wortes Wodka sind hier komplett verstreut, man kann es aber dennoch lesen.

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Was inspiriert Sie außerdem?

Ich liebe die Arbeiten von Marcel Duchamp und natürlich die Künstler des Pop Art, wie Roy Lichtenstein oder Tom Wesselmann. Ganz besonders inspiriert mich aber das Andere, das Aufbrechen von Formen und das Verschmelzen verschiedener Genres, wie eben Mode, Musik und Kunst.

Sie verwenden viele ausgefallene Druckmotive, wieso?

Ja, ich verwende zum Beispiel sehr gerne Snoopy. Diese Figur kennt man einfach, dadurch wird jeder sofort auf meine Sachen aufmerksam und erinnert sich später wieder daran. Auch Süßigkeiten finde ich großartig. Damit kann man schöne, abstrakte Farben auf die Bluse zaubern. Außerdem finden sich meine schottischen Wurzeln in meinen Kreationen wieder.

Inwiefern?

Bei mir entstehen durch gezeichnete Maßbänder rot-weiße Karos.

Fernab vom Mainstream. Was wollen Sie mit Ihrem Brand aussagen oder erreichen?

Ich mache Kleider mit einer starken Tendenz zum Spaß. Jeder Style drückt eine künstlerische Idee, die ein wohl überlegtes Statement darstellt, aus. Ich finde die heutige Modebranche zu engstirnig. Auch herkömmliche Fashion Shows mag ich nicht. Ich binde gerne politische Themen ein. Deshalb habe ich zusammen mit meinen Freund, dem Satiriker Nimrod Kamer, bei einer Präsentation sogar schon einmal mit Drohnen gearbeitet, an denen die Sachen befestigt waren. Damit haben wir es in die weltweiten Nachrichten geschafft. Wer weiß vielleicht ist das die Zukunft der Fashion Show.

Was assoziieren Sie mit Absolut Vodka?

Die Absolut Flasche ist eine Ikone. Mein Team hat sich sehr über die Kollaboration gefreut, auch weil wir dadurch die Möglichkeit hatten, mit Warhol selbst zu arbeiten.

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