Zum Mieten: Profitable Geschäfte mit Stars

Nicht nur mit Geld kann man einen Superstar für ein Event gewinnen. Die Tricks österreichischer Profis.

Eigentlich ist es ganz einfach: Man „mietet“ einen Star für eine Veranstaltung und macht damit alle glücklich. Denn nicht nur die Gäste fühlen sich durch die Anwesenheit eines solchen geschmeichelt, sondern auch die Veranstalter können vor Freude an die Decke springen. Denn wann, bitte schön, betteln die Medienvertreter sonst darum, über ein Event berichten zu dürfen? 

Hier im Bild: Herbert Fechter - hier mit David Hasselhoff - kämpft für die Auftrittsgagen seiner "Schützlinge". Dass man Stars mieten kann, ist kein Geheimnis, aber nur wenige verfügen über das entsprechende Know-how, mit dem man die hohen Gagen der Superstars umgehen kann. 

Hier im Bild: Lugner s  "Schatten" Helmut Werner (li.) mit Dieter Bohlen. Richard Lugner s Schwiegersohn in spe, Helmut Werner , der sich auf die Vermarktung von Promis spezialisiert hat, verriet: "Kim Kardashian, die ich Ende Februar nach Wien bringe, hat eine DVD zu promoten, an deren Verkauf sie beteiligt ist."

Im Bild: Kim Kardashian lukriert 6 Millionen Euro  Einkommen im Jahr. Gute Chancen hat man auch, einen Star für wenig Geld zu bekommen, wenn man den Reinerlös einer Veranstaltung der Charity, für die er sich engagiert, zugute kommen lässt. Auf diese Art und Weise konnte Plus-City-Besitzer Ernst Kirchmayr  im November  ’10 Demi Moore  und Ashton Kutcher nach Linz locken. 

Hier im Bild: Plus-City-Besitzer Ernst Kirchmayr köderte Demi Moore und Ashton Kutcher nach Linz – sie bekamen Geld für ihre Charity. Von Vorteil ist, wenn ein Star sich auf Europa-Tournee befindet, dann lassen sich die hohen Kosten für den First-Class-Langstreckenflug  einsparen. Ein heißer Tipp ist auch, dem Promi einen begehrten Award zu überreichen, - so gibt’s die Celebrities quasi gratis. Leider finden die Oscars noch immer in Los Angeles statt. 

Hier im Bild: Eva Longoria, die Diamanten für ihren Wien-Auftritt erhielt. Herbert Fechter, der David Hasselhoff  managt, sowie Agentin Marika Lichter  kämpfen seit Jahren darum, dass Promis, wie international üblich, für ihr Erscheinen bezahlt werden. "Viele glauben leider noch immer, dass man für ein Abendessen oder einen Lippenstift hingeht."

Hier im Bild: Günther Aloys , der die Stars nach Ischgl bringt - u.a. Paris Hilton.
mit Paris Hilton Marika Lichter (re.) vermittelt Stars wie Maximilian Schell (im Bild mit seiner Freundin Iva Mihanovic) für große Veranstaltungen.
(KURIER.at) Erstellt am
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