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Stars
04/14/2019

"Pretty Woman" & "Basic Instinct": Wieso Pfeiffer Toprollen ablehnte

Die Schauspielerin verrät, wieso sie auf Kultrollen, die andere weltberühmt machten, am Höhepunkt ihrer Karriere verzichtete.

von Elisabeth Spitzer

In Hollywood hat sie sich dennoch einen Namen gemacht – obwohl sie in der Vergangenheit viele lukrative Rollen abgelehnt hat. Die Rede ist von Michelle Pfeiffer, die nun in einem Interview verriet, warum sie Rollenangebote für Kultfilme wie Kultfilmen "Pretty Woman", "Thelma & Louise" und "Basic Instinct" ablehnte.

Pfeiffer lehnte Kult-Rollen ab

In der TV-Show "Today" sprach die heute 60-Jährige über ihre Entscheidungen.

"Die Sache ist die, es gibt so viele Gründe dafür, warum man etwas ablehnt und es lag nicht unbedingt daran, dass ich es nicht tun wollte", sagte Pfeiffer. "Es ist ein Konflikt, wenn du dich etwas anderem verschrieben hast. Meistens war das der Fall", so Pfeiffer, die drei Mal für einen Oscar nominiert war.

Seit den 1990er Jahren nahm die Schauspielerin nur noch vereinzelt Rollen an. So lehnte Pfeiffer unter anderem auch die Hauptrolle in "Schweigen der Lämmer" ab, für die Jodie Foster einen Oscar bekam.

Ihren bislang letzten großen Erfolg hatte Pfeiffer im Jahr 2000 an der Seite von Harrison Ford im Thriller "Schatten der Wahrheit", für den sie eine Rekordgage von über 10 Millionen US-Dollar erhielt.

Familie ging vor

Ihr Familienleben war der Schauspielerin offenbar wichtiger als die große Filmkarriere. Pfeiffer war von 1981 bis 1988 mit dem Schauspieler Peter Horton verheiratet. Danach war sie drei Jahre lang mit dem Produzenten Fisher Stevens liiert. 1993 heiratete die in kalifornien geborene Darstellerin "Ally McBeal"-Schöpfer David E. Kelley. Mit ihm hat sie einen Sohn, der 1994 zur Welt kam. Zwischen ihren beiden Ehen adoptierte Pfeiffer ihre Tochter Claudia.

Als sie Mutter wurde, habe sie angefangen, immer öfter Rollen abzulehnen und nur noch bestimmte Jobs anzunehmen. Dass ihre Karriere an der vorsichtigen Rollenwahl nicht unerheblich litt, nahm sie in Kauf.

"Ich wurde wählerischer und wählerischer. Es ist schwer seine Kinder alleine zu lassen, vor allem, wenn sie ins Schulalter kommen. Davor konnte ich sie überall hin mitnehmen, wo ich hingegangen bin. Aber dann hätte es der Familie geschadet. Mein Mann hat einen Job, den er nicht einfach sein lassen konnte. Es war also immer ein Balanceakt", so Pfeiffer.

Jetzt, da ihre Kinder flügge geworden wären, stürze sie sich jedoch in Arbeit. Demnächst wird Michelle Pfeiffer im zweiten Teil von "Maleficent" und in "Avengers: Endgame" zu sehen sein. Zuletzt stand sie für "Ant-Man and the Wasp" vor der Kamera.

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