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28.03.2017

Was aus den "Prinz von Bel Air"-Stars wurde

Was aus Will Smith wurde, wissen wir. Was macht aber der Rest seiner Serien-Familie heute?

Was aus den "Prinz von Bel Air"-Stars wurde

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Ein Leben in Bel Air, das wär doch was. Der freche Hip Hopper Will wurde von seiner Mutter zur reichen Familie nach Los Angeles verfrachtet. Will Smith, der sich schon vor Beginn der Serie als  Rapper einen Namen machte, wurde durch "Der Prinz von Bel Air" zum weltweit gefeierten Jungstar.

Von 1990 bis 1996 wurden 148 Folgen der Comedyserie produziert, die äußerst erfolgreich lief. Danach lief der "Fresh Prince" in Endlosschleife auch Hierzulande. Wir haben nachgesehen, was aus der Serien-Familie wurde ...

Ross Bagley Er war als Cousin Nicky der jüngste Kollege von Will Smith. Davor war Bagely schon in "Die Superstrolche" zu sehen.

Als kecker Jungspross der reichen Familie erhielt er zwei Young Artist Awards als bester Schauspieler unter zehn Jahren. Nach "Der Prinz von Bel Air" spielte er in "Independence Day" auch den Sohn von Smith.

Danach allerdings war nicht mehr viel von Ross Bagley zu hören. Kleine Gastauftritte gab es in Serien wie "Providence" und "Für alle Fälle Amy". 2015 war der 28-Jährige zuletzt in "Dead Ringer" zu sehen.

Auf seinem Instagram Account gibt sich Bagley (re.) zumindest noch immer wie ein Superstar.

James Avery Der erfolgreiche Philip „Phil“ Banks wurde von James Avery gespielt. Für den in Virginia geborenen Schauspieler war die Rolle des Familienvaters und Richters seine bekannteste TV-Rolle.

In kleinen Gastrollen war er jedoch in mehr als 150 Fernsehproduktionen zu sehen. Vor seiner TV-Karriere war er ein gefeierter Autor für Fernsehsendungen.

Als Synchronsprecher war er unter anderem in "Teenage Mutant Ninja Turtles" als The Shredder zu hören.

Im Dezember 2013 verstarb James Avery nach Komplikationen bei einer Herz-OP im Alter von nur 68 Jahren.

Janet Hubert Hubert spielte Familienoberhaupt Vivian &damit die Tante von Will. Die Schauspielerin wurde nach der dritten Staffel allerdings ersetzt. Sie meint, ihre Reiberein mit dem Star der Serie, Will Smith, seien der Grund für den Rausschmiss gewesen. Danach gab es nur noch kleine Rollen in "Gilmore Girls" oder "All My Children".

In Interviews lästert sie immer wieder gerne über ihren Kollegen. Er sei ein Egomane und könne nicht erwachsen werden, so die Schauspielerin über Smith. Der zitierte seine Serien-Tante vor längerer Zeit in einem Interview: "Janet sagte einmal: 'Ich bin seit über 10 Jahren in diesem Geschäft tätig und dann kommt dieser Rotzbengel vorbei und bekommt seine eigenen Show.'"

Ihr Ärger über den Rotzbengel dürfte noch nicht verflogen sein. Erst kürzlich ätzte Hubert: "Für mich wird es nie eine Reunion geben, weil ich niemals wieder irgendetwas mit einem Arschloch wie Will Smith machen werde."

Daphne Maxwell Reid Die streitbare Janet Hubert wurde kurzerhand durch Daphne Maxwell Reid ersetzt. Bis zum Serienende war sie als Vivian Banks zu sehen. Sie versteht sich noch heute ausgezeichnet mit Will Smith. Maxwell Reid ist auch gelernte Kostümdesignerin und schneiderte sich viele ihrer TV-Outfits selbst.

Gemeinsam mit ihrem Mann Tim Reid gründete sie eine Filmproduktionsfirma mit dem Namen Millennium Studios in Virginia.

Die 67-Jährige übernimmt immer wieder kleine Rollen im TV an ("Crossing Jordan", "Eve").

Karyn Parsons Karyn Parsons gibt als Hilary Banks das vom Luxus verwöhnte Rich Kid par excellence.

Das College lässt sie sausen, um stattdessen als Partyorganisatorin zu arbeiten.

In den letzten Folgen zieht die älteste Tochter der Banks nach New York, um sich als Moderatorin ihrer eigenen TV-Show zu betätigen. Auch im wahren Leben zog es Karyn Parsons von Los Angeles nach New York.

Sie bekam zwei Kinder von Regisseur Alexandre Rockwell, den sie bei den Dreharbeiten von "13 Moons" im Jahr 2002 kennen und lieben lernte. Die 50-Jährige war seither nicht mehr vor der Kamera zu sehen.

Alfonso Ribeiro Mit diesem Tanz wurde Carlton Banks zur Kultfigur. Wer tänzerisch etwas auf sich hält, sollte Carltons Moves zu Tom Jones Song "It's Not Unusual" beherrschen.

Alfonso Ribeiro war als reicher aber naiver Spross der Banks das beliebteste Opfer für die Scherze von Will Smith. Als Streber und humorbefreiter Carlton Banks gelang Ribeiro der Durchbruch, danach spielte er von 1995 bis 1999 in der Serie "Ein schrecklich nettes Haus".

Er gab den Rehab-Arzt Dr. Maxwell Stanton. Auch in einigen B-Movies war der New Yorker zu sehen, dann war karrieretechnisch allerdings eine lange Flaute angesagt.

2013 ging es für Alfonso Ribeiro schließlich ins Dschungelcamp der britischen Ausgabe, wurde jedoch nicht Dschungelkönig. Von 2002 bis 2006 war der 44-Jährige mit Robin Stapler verheiratet.

2012 heiratete er die Autorin Angela Unkrich, er hat zwei Kinder.

Tatyana Ali Als kleine Cousine Ashley Banks ist sie die engste Vertraute von Will, der vor allem in musikalischer Hinsicht viel Einfluss auf Ashley hat. In der Serie will die reich geborene Tochter Sängerin werden.

Auch im wahren Leben veröffentlichte Tatyana Ali 1998 ihr erstes Album, das von Will Smith produziert wurde. Damals galt die heute 36-Jährige als großer Teenie-Schwarm.

Nach der "Prinz von Bel Air" hatte sie kleinere Rollen, der große Erfolg kam allerdings trotz großer Fangemeinde nicht.

Sie entschloss sich nach Harvard zu gehen und machte ihren Uni-Abschluss in Anthropologie. Dem TV-Business blieb sie dennoch treu. 2007 heuerte sie bei der Soap "Schatten der Leidenschaft" an.

Von 2010 bis 2014 war sie in der Serie "Love that Girl" mit von der Partie.

Im US-Wahlkampf hat sie Barack Obama offiziell unterstützt.

Joseph Marcell Als zynischer Geoffrey, der Butler, hat Joseph Marcell die Lacher auf seiner Seite. Der Engländer hat Theaterwissenschaft studiert.

In der "Royal Shakespeare Company" ist er immer wieder in Theateraufführungen wie Hamlet zu sehen. Joseph Marcell setzt sich für das englische Theater ein und ist Vorstand des altehrwürdigen Globe Theater in London.

Will Smith Und dann hätten wir da noch Will Smith, für den die Show "Der Prinz von Bel Air" den großen Durchbruch brachte. Erst wurde er als kecker, talentierter Rapper gehandelt, mit der Serie mutierte er zum jungen Serienstar.

Die nächste Stufe für Will: Mit den Hits "Bad Boys" und "Independence Day" avancierte er Mitte der Neunziger dann zur neuen Hollywood-Hoffnung.

Mit "Men in Black" und "Staatsfeind Nr 1" wurde der in Philadelphia geborene Sohn eines Kältetechnikers und einer Lehrerin dann tatsächlich zu einem der größten Hollywood-Stars. 2002 gab es sogar eine Oscarnominierung als bester Hauptdarstellerin in "Das Streben nach Glück".

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Seit Jahren gilt Smith als einer der bestbezahlten Schauspieler weltweit. "Bad Boys 3" ist ebenso geplant wie ein düsterer Science Fiction Thriller.