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08.06.2018

Vom Hollywoodstar zum Kellner: (Ex-)Promis mit Normalo-Jobs

Als es mit der Karriere nicht mehr so recht klappte, nahmen diese Schauspieler stinknormale Jobs an.

Vom Hollywoodstar zum Kellner

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In den 80er-Jahren machte Tom Selleck als "Magnum" Furore. Obwohl er nach wie vor als Serien-Darsteller gefragt ist, hat sich der Schauspieler seinen großen Traum abseits von Hollywood verwirklicht.

Selleck lebt zusammen mit seiner Frau Jillie Mack, mit der er seit über 30 Jahren verheiratet ist, auf einer Avocado-Ranch in Kalifornien. Wie er in einem Interview erzählte, helfe ihm die Arbeit auf der Farm dabei, einen Ausgleich zum Showbiz zu schaffen.

Bekannt wurde Chris Owen mit der Teenie-Komödie "American Pie". So richtig wollte es für ihn in Hollywood aber nicht klappen.

Heute arbeitet Owen in einem Sushi-Restaurant.

Als die Rollenangebote ausblieben, machte sich Taran Noah Smith, der jüngste Sohn aus "Hörmal, wer da hämmert", nach dem Serien-Aus selbstständig.

Er gründete eine Manufaktur, die milchfreien Käse herstellt und eröffnete ein Restaurant, das sich auf vegane und Bio-Küche spezialisiert. Außerdem ist er als Installationskünstler tätig.

Da es nach seinem Serien-Erfolg mit der Karriere nur schleppend voranging, versuchte sich "Wer ist hier der Boss?"-Star Tony Danza vorübergehend als Lehrer.

Der heute 67-Jährige, der Geschichtswischenschaften studiert hat, unterrichtete zwischen 2009 und 2010 Englisch an einer Highschool in Philadelphia, blieb aber auch weiterhin als Schauspieler tätig.

Jahrelang gab Josh Saviano in der 90er-Serie "Wunderbare Jahre" Kevins Arnolds besten Freund Paul Pfeiffer.

Nach dem Serien-Aus ging's auf die Uni. Heute arbeitet Saviano als Anwalt. Zwischen 2014 und 2015 gelang ihm ein vorübergehendes Comback als Schauspieler: Er war in der Serie "Law & Order" zu sehen, wenig überraschend als Anwalt. Mit seinem ehemaligen Serien-Kollegen, Kevin Arnold-Darsteller Fred Savage (Bild li.) ist er übrigens noch heute befreundet.

Sie ist ein typisches Beispiel für ein One-Film-Wonder: Brittany Ashton Holmes gab im Film "Die kleinen Strochle" als 5-jährige die kleine Darla (li.).

Heute arbeitet der ehemalige Kinderstar beim Starbucks und studiert Politikwissenschaften. 

2007 war Nikki Blonsky in der John Travolta-Komödie "Hairspray" zu sehen. Nach eigenen Aussagen hätte sie als Pluz Size-Schauspielerin in Hollywood aber mit enormen Problemen zu kämpfen.

Weil die Jobs ausblieben, machte sie eine Kosmetikerinnenausbildung und nahm einen Job in einem Friseur-Laden und als Schuhverkäuferin an. Zwischendurch ist Blonsky aber immer wieder in kleinen Rollen in TV-Serien zu sehen gewesen.

Robert MacNaughton gab im Kultfilm "E.T. - Der Außerirdische" als 17-Jähriger Elliotts Bruder Michael und wurde für die Rolle 1982 mit dem "Young Artist Award" als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Danach war es mit dem Erfolg aber auch schon wieder zu Ende. Rollenangebote blieben aus. Schließlich sah sich MacNaughton gezwungen, einen Job als Postler anzunehmen.

Mit Disneys "Zack & Cody" gelangte Dylan Sprouse zu frühem Ruhm. 

Als Student machte der Kinderstar Schlagzeilen, als er beim jobben in einem New Yorker Restaurant gesehen wurde.

Er hat freiwillig auf die große Karriere verzichtet: Für seine Rolle des König Joffrey in "Game of Thrones" wurde Jack Gleeson mehrfach ausgezeichnet...

...2012 verkündete er trotzdem seinen Serienausstieg und ging zurück auf die Uni, um Philosphie und Theologie zu studieren.

In der Rolle des Bastian Balthazar Bux in der Romanverfilmung von "Die unendliche Geschichte" spielte sich Oliver Barret in den 80ern in die Herzen einer Generation.Später war er in einigen anderen Filmen wie "Cocoon" (Bild) oder "D.A.R.Y.L. - der Außergewöhnliche" zu sehen. An seine Erfolge als Kinderstar konnte er als Teenager aber nicht anknüpfen. 1989 stand Barret für die Komödie "Luxus, Sex und Lotterleben" zum letzen Mal vor der Kamera, danach gab er die Schauspielerei auf.

Auch er entschied sich für einen zweiten Karriereweg: Barret studierte unter anderem Fotografie, was er seit 2004 auch selbst unterrichtet. Er hat ein Buch herausgegeben und war beim Film "Cold Mountain" als Standfotograf beschäftigt. Auch optisch hat er sich ganz schön verändert.