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26.07.2017

Um diese Rollen haben sich Promis gerissen

Folgende Filmparts wollten auch Schauspielgrößen wie Natalie Portman und Dustin Hoffman unbedingt übernehmen.

Um diese Rollen haben sich Promis gerissen

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Alle weiblichen Topstars die in Hollywood das Skript zu „Gone Girl“ gelesen hatte, wollte sich laut Casting-Agenturen die Rolle der vielschichtigen„Amy Dunne“ krallen. Der Mystery-Thriller mit Ben Affleck galt als eine vielversprechendsten Produktionen im Jahr 2014. Stars wie Natalie Portman und  Charlize Theron bewarben sich.

Die besten Chancen wurden zunächst Olivia Wilde ausgerechnet. Doch die Rolle ging an Rosamund Pike - vor allem weil Regisseur David Fincher sie für die beste Besetzung hielt.

Als 2015 bekannt wurde, dass es ein Spin-Off-Projekt über den jungen Han Solo aus „Star Wars" gegeben soll, bewarb sich quasi die gesamte Riege männlicher Hollywood-Jungstars für den Part. Zac Efron, Miles Teller („Fantastic Four“) oder Ansel Elgort („Die Bestimmung“) waren unter den 2500 Schauspielern, die beim Casting antraten.

Das Rennen hat schließlich Alden Ehrenreich gemacht, der in „Hail, Caesar“  zu sehen war und mit Han Solo 2018 vermutlich weltbekannt wird.

Auch eine andere Rolle aus „Star Wars“ war heiß begehrt. Die Action-Emanze Rey aus dem letzten Teil „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ wollten Schauspielerinnen wie Elizabeth Olsen, Shailene Woodley oder Saoirse Ronan („Brooklyn“) spielen.

Die unbekannte Britin Daisy Ridley konnte vor allem Regisseur J. J. Abrams nach fünf Auditions am meisten überzeugen, der unbedingt ein „Fresh Face“ wollte. Sie darf nun auch gleich die Hauptrolle im nächsten Teil „Star Wars: Die letzten Jedi“ übernehmen, der Ende diesen Jahres ins Kino kommt.

Ein Blockbuster für Superheldin "Wonder Woman" war schon lange in der Schublade von Filmbossen. 2017 feierte der vielgelobte Film von Patty Jenkins schließlich einen Triumphzug an den Kinokassen. Stars wie Sandra Bullock, Bond-Girl Olga Kurylenko, Mad Men-Star Christina Hendricks und sogar Katie Holmes waren im Gespräch.

Der Casting-Direktor beschrieb die Person als „Groß, brünett, athletisch und exotisch“. Die Rolle abgestaubt hat am Ende Gal Gadot, eine israelische eher unbekannte Schauspielerin, die zuvor in „The Fast and the Furious“ als Gisele Yashar zu sehen war.

Als bekannt wurde, dass der Bestseller „50 Shades of Grey“ verfilmt wird, klopfte halb Hollywood für die beiden Hauptrollen als Anastasia Steele und Christian Grey an die Casting-Tür. Viele Fans der Bücher wünschten sich Gilmore Girl Alexis Bledel im Hauptpart. Shailene Woodley kam in die engere Auswahl. Alicia Vikander wollte die Rolle ebenso wie Cara Delevingne.

Die männliche Hauptrolle hätten auch gerne Ian Somerhalder oder Alexander Skarsgård gespielt. Den Zuschlag bekamm am Ende die Promi-Tochter Dakota Johnson und der Brite Jamie Dornan, der von vielen allerdings als schlechte Besetzung gesehen wird.

Katniss Everdeen aus dem Bestseller „Hunger Games“ wollten in der Verfilmung viele Jungstars spielen. Die größten Chancen hatte zunächst „Sucker Punch“-Darstellerin Emily Browning. Auch Saoirse Ronan kam auf die Short List, weil sie in „Wer ist Hanna“ als athletische Kämpferin punkten konnte. Dazu kamen auch noch „Little Miss Sunshine“ Abigail Breslin und Hailee Steinfeld.  

Der Part ging aber bekannterweise an Jennifer Lawrence, der Rest ist Filmgeschichte.

Besonders viel zu tun hatte die Casting-Agentur um die Verfilmung von „Harry Potter“. Die Rolle des Zauberlehrlings wurde öffentlich ausgeschrieben, 40.000 Kinder hatten sich dafür beworben. Tom Felton war auch in einer Audition für Harry, der schließlich zu Draco Malfoy wurde.  

Autorin J. K. Rowling hatte bei der Rollenvergabe ein Mitspracherecht und setzte auf den jungen Schauspieler Daniel Radcliffe. Einen anderen Harry können wir uns heute nur noch schwer vorstellen.

Ein Griss gab es auch um die Rolle von FBI Agentin Clarice Starling in dem Kultfilm „Das Schweigen der Lämmer“. Mit Regisseur Jonathan Demme wollten Stars wie Laura Dern unbedingt zusammenarbeiten, die die beste Audition lieferte.

Demmes Favorit war Michelle Pfeiffer. Doch der Zuschlag ging an Jodie Foster, die die Rolle unbedingt wollte, obwohl sie nicht einmal auf Short List für die Rolle kam. Doch Foster schaffte es mit höchster Überredungskunst in den Film. Fünf Oscars waren die Folge.

„Der Pate“ war nicht leicht zu besetzen. In den Medien war ob Streitigkeiten um die Rollen der legendären Mafia-Reihe sogar von den „The Godfather Wars“ zu lesen. Jack Nicholson wollte die Hauptrolle  „Michael Corleone“ unbedingt spielen und auch Warren Beatty und Dustin Hoffman waren interessiert.  

Schließlich wurde Al Pacino zum jungen Mafiosi – ein Part, der seine Karriere in Hollywood starten ließ. Zuvor hatte er nur zwei Filme gedreht. Mit der Rolle heimste er aber prompt seine erste Oscarnominierung ein.