Stars zu mieten: Wieviel J.Lo & Co kosten

Demi Moore auf der eigenen Party tanzen lassen, private Golfstunden mit Tiger Woods oder sich J.Lo für ein Ständchen buchen: Diese Stars sind zu mieten.

Diese drei Damen sind zu mieten. Sie bessern ihr Konto des Öfteren mit Privat-Konzerten oder ihrer bloßen Anwesenheit auf Partys auf. Wieviel man für ein Ständchen von Jennifer Lopez (links) oder Christina Aguilera (rechts) berappen muss und um welche Summe Demi Moore und andere Promis auf Privatpartys antanzen ...

Zum Durchklicken: Wieviel kostet ein Star? J.Lo ist seit ihrem Juryjob in "American Idol" und dem Charts-Stürmer "On The Floor" wieder gut im Geschäft. Privatkonzerte brachten ihr in den vergangenen Jahren aber auch ohne aktuellen Hit immer wieder ein paar Milliönchen. Ein Milliadär aus Russland zum Beispiel hat seiner Frau 2007 eine kleine Freude zum Geburtstag bereitet und Frau Lopez für ein Ständchen auf ihrer Party gebucht. Mit einem Privatjet ließ der Banker Andrei Melnichenko die Sängerin nach England eingefliegen und blätterte anschließend 1,5 Millionen Pfund (1,7 Millionen Euro) für ihren Kurzauftritt hin. Ein netter Zuverdienst für einige Stunden Arbeitsaufwand. Der schwerverdienende Banker und seine Frau sind nicht nur Fans von der Latina, die tanzen auch gern zu den Songs von Christina Aguilera. Der Pop-Star hat für die Melnichenkos auf deren Hochzeit 2005 gesungen und soll dafür 2 Millionen Pfund (2,2 Millionen Euro) bekommen haben.

Die vierfache Grammy-Gewinnerin war auch zu Halloween 2010 schwer beschäftigt. Eine Stunde sang sie auf der Grusel-Party von Investment-Guru Charles Brandes und kassierte dafür 1 Million Dollar. Billiger zu haben ist da schon Demi Moore. Die kommt um 200.000 Dollar auf eine Privat-Party. Dafür singt sie aber nicht, sondern schwingt höchstens ihre hübschen Beine auf der Tanzfläche. Was auch unterhalten kann. Um den gleichen Preis ist laut US Weekly auch Scarlett Johansson für eine Fete zu überreden. Teurer wird es bei Oscar-Gewinnerin Nicole Kidman. Für 500.000 Dollar darf man neben ihr auf einer Party Platz nehmen. Jessica Simpson ist nicht nur anwesend, sie singt auch wie ein Lercherl auf Partys aller Art - solange danach 400.000 Dollar mehr auf ihrem Konto sind. Miley Cyrus machte 2008 einen auf Christkind und sang auf der Weihnachtsparty einer texanischen Anwatlskanzlei. Damals soll der Disney-Star 500.000 Dollar für ihren Gig erhalten haben. Durch ihren gestiegenen Bekanntheitsgrad muss man für einen Cyrus-Auftritt heute vermutlich mehr springen lassen. Die Hilton Sisters wurden erst kürzlich um die stattliche Summe von einer Million Dollar gebucht, um die junge Gästeschaft auf der Geburtstagsparty einer 16-jährigen Prinzessin aus dem Mittleren Osten zu unterhalten.

Die Mille müssen sich Nicky und Paris zwar teilen, aber es gibt Schlimmeres, als für 500.000 Dollar eine Sweet-Sixteen-Sause zu beehren. Celine Dion ist in Sachen Privatauftritten ein alter Hase. Zwei bis drei Gigs absolviert sie jährlich für die bescheidene Summe von 6 Millionen Dollar pro Show. Um 350.000 Dollar  kommt Ex-Präsident Bill Clinton zu einem Dinner und hält eine seiner Reden. Allerdings ist Herr Clinton als Laudator sehr gefragt und muss daher auch einige lukrative Angebote ablehnen. Mehr Lust auf Golfen als auf langatmige Reden? Dann buchen sie sich doch Tiger Woods, um ihr Handicap zu verbessern. 155.000 Dollar kostet eine Privatstunde beim Top-Golfer laut dem Forbes Magazin. Oder man lässt sich von Magier David Blaine verzaubern - für 150.000 Dollar pro Stunde. Ein russischer Oligarch hat 2010 eine knappe Million Dollar bezahlt, damit Amy Winehouse auf der Mitarbeiterfeier ihre Gesangskünste zum Besten gibt. 40 Minuten dauerte ihre Show, 25.000 Dollar verdiente sie also pro Minute. Kein schlechter "Minutenlohn". Keine Sorgen um das Abendessen muss man sich machen, wenn Paula Deen bei einem Zuhause aufkocht. Hierzulande ist sie relativ unbekannt, in den USA gilt sie aber als Köchin der Nation. Deen hat eine eigene Kochshow im Fernsehen und ist Autorin von fünf Bestseller-Rezeptbüchern. Auch Privatpersonen bekocht sie für  250.000 Dollar. Die Zutaten bringt die Star-Köchin sogar selbst mit. Nur die Küche muss man ihr zur Verfügung stellen. Einen fahlen Beigeschmack haben heute die Privatkonzerte von Mariah Carey, Beyoncé, Nelly Furtado und anderen Pop-Stars für Muammar al-Gaddafi. Der Diktator Libyens buchte in den vergangenen Jahren immer wieder Top-Stars für Privatfeste seiner Familie und lockte diese mit Millionengagen. Seit den Aufständen in Libyen will aber kein Promi mehr mit dem mutmaßlichen Kriegsverbrecher in Verbindung gebracht werden. 10 Millionen Dollar mussten sich Aerosmith, Tom Petty, Kenny G, die Eagles und ... ... 50 Cent teilen, als sie auf der Bar Mitzwa der Tochter von David Brooks im Jahr 2005 aufspielten. 2 Millionen gab es für Aerosmith angeblich noch einmal drauf, damit sie mit seinem Neffen Schlagzeug spielen. Nach diesen Ausgaben wurde bekannt, dass Brooks -  Geschäfsführer der Beratungsfirma Point Blank Solutions Inc. - Firmengelder für Privatzwecke veruntreut hat. Stolze 6 Millionen Dollar haben die Rolling Stones 2002 kassiert, als sie auf der 60er-Feier eines Texaners abrockten. Aber sogar diese Gage ist zu toppen. Eine Band bekam die gleiche Summe für nur einen Song .... ... und zwar die Eagles. Auf einer Party in New York City blätterte ein anonymer und anscheinend gut betucher Eagles-Fan 6 Millionen Dollar hin, nur um den Song "Hotel California" live zu hören. Gratis ist dagegen Justin Bieber zu haben. Aber nur wenn man David Beckham heißt. Der Fußballer und der Sänger haben ein Tauschgeschäft ausgehandelt, berichtet Bieber selbst. Für ein paar Songs, die er für die Beckham-Familie performt, bekommt der Pop-Star von David Nachhilfe in Sachen Fußball.
(KURIER.at / mich) Erstellt am
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