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08.02.2018

Busenblitzer & Diebstahl auf dem Opernball

Skurrile und kuriose Fakten rund um den Opernball, der am 8. Februar wieder vonstatten geht.

Busenblitzer & Diebstahl auf dem Opernball

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Auch am Ball der Bälle läuft nicht alles glatt: 2015 zeigte Richard Lugners Stargast Elisabetta Canalis auf der Tanzfläche mehr als ihr lieb war.

2013 bleibt wohl vor allem der damaligen Opernball-Lady Desirée Treichl-Stürgkh in Erinnerung -  ihr wurde das Abendtäschchen aus ihrer Loge gestohlen.

1996 sorgte die schrill-schräge  Grace Jones für „zärtliche Momente“ in ihrer Loge – angeblich hatte sie es mit ihrem männlichen Begleiter sehr lustig.

2000 sorgte Schauspieler Hubsi Kramar für einen Nazi-Eklat – er versuchte mit Hitler-Verkleidung in die Oper zu gelangen.

2005 flüchtete Spice-Girl Geri Halliwell vor ihrem Gastgeber Richard Lugner auf die Toilette, 2008 machte es ihr Burlesque-Queen Dita Von Teese nach. Die Damentoilette wollte sie wegen dem Gedränge nur unter Polizeischutz wieder verlassen.

Legendär auch das Interview von Claudia Stöckl mit Mime Tobias Moretti, der angesprochen auf Dita von Teese, sich etwas illuminiert zeigte: „Dieter, wer?“.

Der Vorschlag, einen Alkotest für Debütanten einzuführen, wurde 2005 ohne Angabe von Gründen von allen Opernball-Gremien einstimmig abgelehnt.

2009 wurde Opernsoubrette Birgit Sarata von einem Fremden betatscht: Der Herr hatte sich in ihr Dekolleté verliebt. Sarata nahm die Aktion äußerst gelassen.

Ein Versuch, dem Ordnungsdienst aufgrund des hohen Ausländeranteils der Ballgäste Japanisch beizubringen, scheiterte 1999 kläglich nach dem ersten Unterrichtstag.

2014 sorgte das „blackfacing“ von Puls4-Moderator Chris Stephan neben Kim Kardashian für einen Skandal. Die derbe Aktion war sogar Thema in ihrer Reality-Show.

Gery Keszler verwechselte 2005 den Wiener Opernball mit dem Life Ball: Er kam im feurigen Irokesen-Look.

1998 leistete sich Alt-Kanzler Franz Vranitzky noch zwei Paar Würstel. Heute teilt er sich ein Paar zu 10,50 Euro mit seiner Frau Christine.

Eine Eintrittskarte kostet 290 Euro, eine Loge zwischen 9000 und 20.500 Euro – vor 10 Jahren lag dieser Höchstpreis noch bei 16.000 Euro. Der Ball ist stets ausverkauft.

Verhaltensforscher Antal Festetics taucht jedes Jahr nicht nur mit einem Fernglas auf, sondern auch mit Orden, die er fürs Beschimpfen von Politikern erhielt.

400 Gläser werden pro Loge auf dem Opernball benützt. Wieviele Pflaster für Blasen an Damen-Fersen verteilt werden, ist unbekannt. Dafür schmücken 50.000 Blumen den Ballsaal – die eine oder andere wird im Morgengrauen von den letzten Ballgästen „gerupft“.