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02.06.2018

Schenken will gelernt sein bei den Royals

Warum der königliche Palast Meghans und Harrys Hochzeitgeschenke im Wert von fast acht Millionen Euro zurückschicken musste.

Auch wenn es der schönste Tag im Leben eines jeden Liebespaares ist: Eine Hochzeit ist schon stressig genug. Sicher auch aus diesem Grund hatten Prinz Harry (33) und seine frisch angetraute Braut, Herzogin Meghan von Sussex (36), ihre Gäste bereits im Vorfeld ausdrücklich darum gebeten, ihnen keine Hochzeitsgeschenke zukommen zu lassen und stattdessen um Spenden für diverse wohltätige Hilfsorganisationen ersucht. Dennoch erreichte das britische Königshaus eine wahre Flut an Geschenken. Gesamtwert: beinahe acht Millionen Euro!

Geschenke nur von bekannten Personen

Was einerseits erfreulich klingt, ist für die royale Security jedoch ein wahrer Albtraum. Denn immerhin könnten sich in den diversen Paketen und Päckchen Bomben oder anderes terroristisches Material verstecken. Noch dazu herrscht am Hofe eine strenge Etikette, auch was das Empfangen von Geschenken angeht. So dürfen Mitglieder der gesamten königlichen Familie lediglich Geschenke von ihnen bekannten Personen annehmen. Geschenke von Firmen und Organisationen werden strikt abgelehnt, da man sich gar nicht erst mit Fragen der Käuflichkeit und Manipulation oder versteckten Werbung auseinandersetzen möchte. Im Klartext: Mitglieder der königlichen Familie dürfen keine Geschenke von ihnen unbekannten Individuen annehmen, da das Motiv des Geschenkes nicht klar ist. Klar wäre es in diesem Falle zwar gewesen, das Risiko sei aber, gerade in Zeiten wie diesen, zu hoch.

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Zurück zum Absender

So hat unter anderem ein bekannter Britischer Bademodenhersteller ("Bags of Love") dem Brautpaar Badehose und Bikini im Partnerlook zukommen lassen. Ein riesengroßer Werbeerfolg, hätten die Frischverliebten diese auf ihren Flitterwochen getragen. Nur ist genau das eben strengstens verboten. All diese eigentlich nett gemeinten Geschenke mussten nun in mühsamer und tagelanger Arbeit zurück an die zahlreichen Absender geschickt werden. Schade eigentlich, könnte man diese teils wertvollen Geschenke doch ebenfalls wohltätigen Organisationen zukommen lassen oder für den guten Zweck versteigern. Wäre da nicht dieser enorme Aufwand der ganzen Sicherheitskontrollen. Schenken will also gelernt sein - nicht nur bei den Royals!

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