Miley Cyrus

© REUTERS/Idris Solomon

Stars
03/21/2020

Sängerin Miley Cyrus zog einst vier Strumpfhosen übereinander an

Die US-Sängerin erfuhr bereits mit 17, was „Bodyshaming“ bedeutet – heute will sie ein Vorbild sein.

von Dieter Chmelar

Wer gern viel nackte Haut zeigt, der legt oft auch seine Seele frei und macht sich doppelt verwundbar – bestes Beispiel: Miley Cyrus (27), extrem erfolgreiche Entertainerin. In einem Live-Talk mit ihrer gleichaltrigen US-Kollegin Demi Lovato rüttelt die Sängerin nun die Follower und vor allem die Followerinnen ihres Instagram-Accounts wach.

Die Ex von Liam Hemsworth hatte stets polarisiert – etwa, als sie im Videoclip zu „Wrecking Ball“ völlig unbekleidet auf einer Abrissbirne durchs Bild schwebte. Damals, mit 17, hatte sich Miley von der niedlichen Göre „Hannah Montana“ imagemäßig in den sexy Vamp verwandelt.

Doch just diese spekulativen Showeinlagen machten die junge Künstlerin geschmäcklerisch angreifbar. Es hagelte Bodyshaming-Shitstorms in den (un-)sozialen Medien.

2013, bei den MTV Music Awards, trug sie bei ihrem Gig mit dem US-kanadischen Singer-Songwriter Robin Thicke einen hautfarbene Latex-Suit, worauf sie viral gar mit einem Truthahn verglichen wurde. Daraufhin habe sie lange Zeit weder Shorts noch kurze Kleider tragen wollen: „Ich war 21 und hatte gerade begonnen, mich als eigenständige Person wahrzunehmen. Das, was auf mich hereinstürmte, war sehr, sehr schmerzhaft.“

Um ihre Beine schlanker aussehen zu lassen, trug sie in der Folge bis zu vier Strumpfhosen übereinander.

Im Gespräch mit Demi Lovato sagte Miley Cyrus, sie wolle für die jungen Frauen ihrer Generation als Vorbild dienen, ihren eigenen Körper anzunehmen „wie er ist“, ihn nicht zu hassen, sondern ihn einfach zu lieben.