Rot-Kreuz-Ball: Fürstin lächelt eh

Am 63. Rot-Kreu-Ball in Monaco blickten alle auf die neue Fürstin. Obwohl der Abend optisch viel mehr hergab. Und Charléne eh lächelte.

Jüngst ging der legendäre Ball zu Ehren des Roten Kreuzes über die Bühne. Traditionell wird er vom Fürsten Monacos veranstaltet und gilt als eine der glanzvollsten Veranstaltungen an der Cote d'Azur. Ehrlich gesagt galten die Blicke am 63. Rot-Kreuz-Ball aber weniger dem Fürsten als seiner Fürstin. Oder genauer: ihrem Gesicht ... Denn seit der Hochzeit der beiden vor sechs Wochen unkt die Welt über eine traurige, unglückliche Fürstin. Also schaute man beim Ball genau an Alberts Seite.

Charléne war erstmals in offizieller Funktion und gleich vorab: Sie machte ihre Sache professionell und gut. Aber: War sie glücklich? Sie wirkte von Anfang an entspannt. Man erzählt sich zwar, die neue Fürstin bekomme eben Routine, schließlich hat das Paar seit der Eheschließung zahlreiche öffentliche Auftritte gegen Gerüchte über eine Ehekrise vollzogen. Fakt ist aber: Charléne war der Star des Abends. Sie erfüllt die Rolle der Fürstin, die sich Monaco so lange wünschte, perfekt. Dazu ist es beachtlich, wie sehr die Schwestern Alberts, Prinzessin Caroline von Hannover und Prinessin Stephanie von Monaco, ihr die Scheinwerfer lassen.

Einzig beim Einzug lenkte Carolines Kleid etwas ab. Aber schon beim offiziellen Foto überragte Charléne alle - obwohl in geknickter Haltung. Die Gäste zahlten auch heuer wieder mehrere hundert Euro pro Eintrittskarte. Dafür ist das Ambiente auch wirklich allerliebst. Die Einnahmen des 1948 von Fürst Louis II. ins Leben gerufenen Traditionsballs gehen an das Hilfswerk des Roten Kreuzes. Das Tafelgedeck war fürstlich, das Essen dem Vernehmen nach auch. Übrigens: Ort des Balls war der Monte Carlo Sporting Club. Ebenso glanzvoll waren die Gäste, wenn auch teilweise nur Stars in frankophilen Breiten. Als besonders bezaubernd wurde die französische TV-Moderatorin Sandrine Quetier wahrgenommen. Auch französischer TV-Star, bei uns auch nur Gourmets bekannt: Denise Fabre mit ihrem Mann Francis Vandenhende (links). Prominenter ist da schon der Schweizer Juwellier Yve Piaget. Oder zumindest seine Steinchen. Aber auch Charléne lud ein. Zum Beispiel ihren Bruder Gareth Wittstock mit Begleitung. Der Name der jungen Dame blieb für die Gästeschaft leider bis zum Schluss unbekannt. Sie wird wohl als das Mädchen mit dem grünen Kleid in die monegassische Ballgeschichte eingehen. Aber Shirley Bassey kennen alle. Die Sangesgröße kam, schaute und ließ einen anderen Star trällern ... Der offizielle Star der glamourösen Benefiz-Gala war nämlich Joe Cocker. Der geht ins Ohr, man kennt die Texte und als Legende passt er perfekt zur legendären Sause. Typischer Cocker-Move. Nach dem Konzert wandelte sich der Ball zur Party, auf dem Dancefloor soll besonders ... ... das schwedische Model Victoria Silvstedt Extatisches gezeigt haben. Sie rockte die Nacht, hört man. Das Einser-Paar des Abends hingegen blieb gediegen und tanzte sich auch so in einen stillen Rausch. Nach all den Aufregungen dieses Sommers nachvollziehbar. Und schließlich zeigte Charléne , was alle sehen wollten: ein wunderbares, alles umschließendes und viel vergessen lassendes Lächeln.
(kurier / Axel N. Halbhuber) Erstellt am
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