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20.06.2018

Queen Elizabeth: Thomas Markles TV-Interview hat Konsequenzen

© Bild: REUTERS / PETER NICHOLLS

Aufgrund seines brisanten TV-Interviews soll Thomas Markle künftig vom englischen Königspalast ausgeschlossen werden.

Nun dürfte es sich Thomas Markle (73), Vater der frischvermählten Herzogin von Sussex, endgültig mit dem britischen Königshaus verscherzt haben. Denn Meghans Vater soll künftig vom Palast von allen royalen Events verbannt werden, berichtet das US-Portal Radar Online am Mittwoch

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Ein absolutes No-Go

Mit seinen brisanten Aussagen in der Fernsehshow Good Morning Britain am Montag (18. Juni) hatte Meghans Vater den Königshof - und insbesondere seinen Schwiegersohn Harry - mehr als bloßgestellt, intimste Details ausgeplaudert, die nun das Fass zum überlaufen bringen könnten. Denn: Das Live-Interview war weder mit der königlichen Familie und schon gar nicht mit dem Staatsoberhaupt abgesprochen. Markle plauderte dabei nicht nur schamlos private Details zwischen ihm und seiner Tochter aus (wie berichtet), nein er ging sogar noch einen Schritt weiter und sprach über höchst delikate politische Diskussionen mit seinem Schwiegersohn Harry. Da sich die Royals aber grundsätzlich nicht politisch positionieren ein absolutes No-Go für die Royals.

Queen muss Konsequenzen ziehen

Man sei "geschockt und überrumpelt" gewesen, als man von dem Interview erfahren hatte. Ein Insider meinte gegenüber Radar Online weiter:  "Meghans Vater hat es sich damit unmöglich gemacht, jemals zu irgendwelchen königlichen Ereignissen eingeladen zu werden". Thomas sei nicht vertrauenswürdig, der Palast könne sich nicht länger darauf verlassen, dass er Geschichten an die Presse verkauft. "Er wird daher absolut keinen Zugang mehr bekommen," so der Insider weiter.

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Diese "Entschuldigung" ging nach hinten los

Dieser Schuss ging wohl nach hinten los, denn eigentlich hatte Thomas Markle mit diesem Interview ja bezweckt, sich bei Meghan und Harry für sein deplaziertes Benehmen im Vorfeld der Hochzeit zu entschuldigen und somit die Wogen zwischen ihm und den Royals zu glätten. Man hatte den ehemaligen Lichttechniker sogar eigens von Mexiko nach Kalifornien einfliegen lassen, um für die TV-Show an interne Informationen über sein Verhältnis zum Königshaus zu bekommen. Markle sei es dabei auch nicht ums Geld gegangen, sondern darum, die Beziehung zu seiner Tochter und zu seinem Schwiegersohn zu reparieren. Für seine gestellten Paparazzi-Fotos kurz vor der Hochzeit habe er sich bei beiden entschuldigt:  "Mir wurde klar, dass das ein ernsthafter Fehler war. Es ist schwer, das wieder gutzumachen.“

Zu spät für lobende Worte

Dieses Interview wird Markle wohl nicht wieder gutmachen können. Nicht nur die Herzogin, das ganze Königshaus wurde mit diesen Aussagen erneut von Meghans Vater überrumpelt. Da helfen auch die lobenden Worte des 73-Jährigen über Queen Elizabeth nicht mehr. ("Ich habe seit meiner Kindheit großen Respekt vor dieser Frau. Für mich ist sie eine der unglaublichsten Frauen auf der Welt").

Hat man es sich einmal mit der Queen verscherzt, gibt es kein Zurück. Diese unüberlegte Aktion könnte Meghans Vater somit noch einmal das Herz brechen, denn so schnell wird er seine schöne Tochter wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen. Schade.