Prinzessin Madeleine hat sich wieder verlobt

Die Tochter des schwedischen Königspaares will sich an einen US-Geschäftsmann binden. Vor einem Jahr gab es noch Kritik an ihrer Person.

Zwei Jahre nach der Auflösung ihrer Verlobung mit dem schwedischen Geschäftsmann Jonas Bergström hat sich die schwedische Prinzessin Madeleine wieder verlobt. Der Glückliche ist ein US-Amerikaner. Die Gerüchte haben sich bestätigt: Der Hof in Stockholm bestätigte Presseberichte über das Eheversprechen der schwedischen Prinzessin Madeleine mit dem US-Geschäftsmann Chris O`Neill. Madeleine, das jüngste der drei Kinder von König Carl XVI. Gustaf (66) und Königin Silvia (68), lebt bereits seit einiger Zeit zusammen mit ihrem künftigen Ehemann in New York. Die 30-Jährige hatte vor zwei Jahren ihre Verlobung mit dem schwedischen Geschäftsmann Jonas Bergström aufgelöst. Zuvor hatten Medien über einen Seitensprung des Bräutigams während eines Ski-Urlaubs berichtet. Vieles wurde auch ihr in der Vergangenheit vorgeworfen: Dass sie ihre royalen Pflichten verletzen und in New York ein Luxusleben führen würde. Höhepunkt war die Anschuldigung, sie wäre an ihrer neugeborenen Nichte nicht interessiert. Dann räumte sie mit den Vorurteilen auf. Das ungewohnt offene Interview hat das Königshaus sogar auf seiner Homepage veröffentlicht. Worum es eigentlich geht: Die Schweden beschuldigen Madeleine, ihre royale Pflichten - unter anderem durch ihre Abwesenheit - zu vernachlässigen. Nach einem Heimatbesuch antwortete sie auf die Kritik: "Es war großartig wieder in Schweden zu sein. Hauptsächlich kam ich, um meine Nichte zu sehen. Aber ich konnte auch ein paar offizielle Termine wahrnehmen". Das Baby ihrer großen Schwester hat es ihr angetan: "Estelle ist wirklich ein kleines Wunder! Ich bin unglaublich glücklich, Tante zu sein. Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den letzten paar Tagen bei ihr im Schloss Haga war und es fiel mir sehr schwer, mich loszureißen!" Dass alle Welt glaubt, sie führe in New York ein Luxusleben, kränkt die schwedische Prinzessin sehr: "Ich bin traurig, wenn behauptet wird, dass ich ein Luxusleben führe und nichts mache, außer Einkaufen zu gehen und in Restaurants abzuhängen". Das Gegenteil ist der Fall: Madeleine nimmt ihre royalen Pflichten sehr ernst. In New York arbeitet sie seit April 2010 für die Charity-Organisation "Childhood" ihrer Mutter Königin Silvia. Von Luxus keine Spur: "Ich zahle meinen Aufenthalt in New York aus der eigenen Tasche. Und ich bekomme auch kein Gehalt von Childhood", so die Prinzessin weiter. Dem "Big Apple" will sie so schnell nicht den Rücken kehren: Sie wird weiterhin in der amerikanischen Metropole leben und arbeiten, wo sie die Anonymität der Großstadt genießen kann. Die Nobel-Wohnung des Paares liegt selbstverständlich an der Lower East Side in Manhattan, passend zu der hippen Gesellschaft, der auch O`Neill angehört. Madeleine, die laut Bunte ein Faible für Innendekoration haben soll, hatte angeblich die Wohnung ihres Freundes neu eingerichtet. Hoffentlich hat die Prinzessin mehr Glück mit ihrem künftigen Ehemann, als sie es in Schweden mit Bergström hatte.
(KURIER / Lydia Kozich, mod) Erstellt am
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