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26.07.2018

Pierce Brosnan über Mamma Mia 2: "Witzig und erniedrigend"

Mit seinen Tanz-und Gesangseinlagen in "Mamma Mia 2" kann Ex-Bond Pierce Brosnan dank seines guten Humors gut umgehen.

Der irische Schauspieler Pierce Brosnan (65) gilt dank seiner mehrfachen Darstellung als britischer Geheimagent James Bond eigentlich immer als coole Socke. Seit er im erfolgreichen Filmmusical "Mamma Mia" in hautengen Stretch-Overalls herumtänzelt, darf man ihn zumindest auch als mutigen Strumpf betiteln.

Zehn Jahre nach dem fulminanten Erfolg des Gute-Laune-Musicals schicken die " Mamma Mia"-Macher einen zweiten Teil hinterher und setzen auch hier wieder auf altbewährte Zutaten: einen ausgezeichneten Cast, eine traumhafte Film-Kulisse und jede Menge guter Laune-Songs. 

"Es ist witzig und erniedrigend"

Der ehemalige 007-Darsteller tanzt darin in funkelnden Spandex-Hosen und Plateau-Schuhen durch die Filmkulisse. Wie sich Pierce Brosnan in den Disco-Strumpfhosen gefühlt hat? Pierce nimmt es mit Humor und meinte in einem Interview mit der deutschen Frauenzeitschrift Brigitte: "Ich bin Schauspieler, ich liebe es, mich zu verkleiden. Einerseits ist es so witzig und macht so viel Spaß, andererseits ist es auch total erniedrigend. Du ziehst dir diese strumpfhosenartigen Dinger an, schaust an dir runter und denkst dir nur....Oh, Ok!" Brosnan gibt aber ehrlich zu, dass er auch gerne auf Spandex-Hosen und Plateauschuhe hätte verzichten können. Dennoch ist es wirksam und schenkt den Leuten ein Lächeln. Und das ist ja, was der Film tun soll: für gute Laune sorgen.

"Das erste Mal war hart"

Nicht minder amüsant sind auch Brosnans Gesangseinlagen, die der Ire mit seinem guten Aussehen und Charme problemlos wett macht. Auf die Frage, was für ein Gefühl es denn war, sich das erste Mal singend und tanzend zu sehen meint Brosnan gewitzt: "Das erste Mal war hart. Ich gab mein Bestes, um „SOS“ und „Our Last Summer“ zu singen, aber erinnert mich bloß nicht daran. Aber das ist ja auch eigentlich der Spaß an der Sache, dass jemand wie ich, der schon James Bond gespielt hat, plötzlich in „Mamma Mia“ singt. Das ist doch durchaus witzig."

Benny von ABBA hat's gefallen

Brosnan erzählt auch, dass seine Gesangseinlagen, im Vergleich zu Teil eins, diesmal runtergeschraubt wurden (hier singt er unter anderem nur a cappella zu "S.O.S."), was den charmanten Iren jedoch nicht wirklich traurig gestimmt hat. "Ehrlich gesagt, war ich ziemlich glücklich darüber. Die Welt muss das nicht noch mal durchleiden. Ich hatte trotzdem Spaß dabei. Sie haben mich ja auch nicht engagiert, weil ich so ein erstklassiger Sänger bin." Benny Andersson von Abba soll dennoch zufrieden mit ihm gewesen sein.