Osbourne: "Ich war nie so fett wie Aguilera"

Rock-Göre vs. Soul-Diva die Zweite: Kelly Osbournes Antipathie gegen Christina Aguilera scheint zuzunehmen. Nach erster Kritik an Aguileras Aussehen folgte nun die Fortsetzung.

Kelly Osbourne mag Christina Aguilera nicht, überhaupt nicht. Erst im August holte die ehemalige Rock-Göre verbal gegen die Soul-Diva aus. Nun folgte die nächste Attacke: "Ich war nie so fett wie Aguilera", meinte Osbourne in einem Interview mit der New York Daily News. Im August bezeichnete Osbourne Aguilera als "fette Schlampe". Diese Aussage tätigte die 26-Jährige in der E!-Sendung "Fashion Police", in der sie seit Anfang 2011 als Fashion-Korrespondentin mitwirkt. Der genau Wortlaut damals: "Vielleicht wird sie jetzt zu der fetten Schlampe, als die sie geboren wurde. Ich weiß es nicht. Sie war eine F**ze zu mir. Und sie hat mein Haus gekauft." In der gleichen Tonart ging es nun in dem Interview weiter. Grund dieses Mal: Vermutlich Rache. Nach Aguileras unseligem Auftritt beim Michael Jackson Gedenkkonzert am 10. Oktober nutzt Osbourne nun die Chance ihr die jahrelangen Beleidigungen heimzuzahlen. Wir erinnern uns: Aguilera kam um zu singen, doch nicht ihr Gesang erregte Aufsehen, sondern ihr Gewand. Zunächst noch dezent in schlank-machendem Schwarz, beschloss sie danach ihre Kleider abzulegen. Kein guter Schachzug, besonders dann, wenn es der Aguilera in den vergangenen Monaten so gut geschmeckt hat. Zu diesem Auftritt äußerte sich Osbourne: "Sie hat mich Jahrelang als fett bezeichnet, aber ich war nie so fett."

Im Bild: Kelly Osbourne und Madonnas Tochter Lourdes. Tatsächlich kämpfte Kelly Osbourne seit ihrer Teenie-Zeit mit Gewichtsproblemen. Erst als sie 2009 an "Dancing with the Stars" teilnahm, gelang es ihr fast 20 Kilo abzunehmen und zu halten. Auch Osbournes Kollegen bei Fashion Police äußerten sich über den unglücklichen Auftritt von Aguilera. Doch ganz so ekelhaft wie die 26-Jährige waren sie dabei nicht. Moderatorin Joan Rivers meinte: "Lady Marmalade fiel schon wieder in Erdnussbutter." Promi-Stylist George Kotsiopoulos war noch milder: "Ich schau mir das an und denke: 'Sie hat zugenommen, das schmeichelt ihr nicht. Aber das Outfit ist einfach Schrott. Egal wie dein Körper aussieht, es ist einfach schlecht." Weiters meinte der Stylist: "Wahrscheinlich hat sie trotz ihrer Gewichtszunahme noch Größe 32 oder 34." Dem konnte Osbourne nur widersprechen, zu Recht: "Glaub mir, ich bin eine 32/34 und Aguilera ist sicher keine mehr." Sieht man sich die Bilder der runden Sängerin an, dann kann man Osbourne nur zustimmen. Hier ein Foto zum Vergleich vom Sommer 2010. Damals noch rank und schlank, nun ... ... rund und g'sund. Seit der Trennung von Ex-Mann Jordan Bratman scheint es Christina Aguilera halt zu schmecken. Die eindeutige Gewichtszunahme und das unpassende Outfit - es war tatsächlich zu eng - sorgten dafür, dass die Sängerin gleich nach dem Auftritt kritisiert wurde. Dabei sieht Christina Aguilera das ganz locker. "Das Wort Diät gehört nicht in meinen Wortschatz", sagt sie. "Für mich ist es wichtig, eine üppige Mahlzeit in Ruhe genießen zu können." Eigentlich eine coole Ansage. Das Gemeine ist, dass solch unverhohlene Bekenntnis zum Genuss halt immer ... ... mit scheelen Blicken und bösen Kommentaren bedacht wird. Kein Wunder, sind wir ja nicht nur auf der Bühne ständig von Frauen und Männern kurz vor der Magersucht umgeben. Jedenfalls: Guten Appetit auch weiterhin ...
(KURIER / lyk, ar; Bilder: www.photopress.at (22)) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?