Opernball-Krönchen aus Eiskristallen

Seit über 50 Jahren stammt die funkelnde Krone auf dem Haupt der Opernball-Debütantinnen aus dem Hause Swarovski. Heuer ließ sich der Designer von tanzenden Schneeflocken inspirieren.

Wenn am 16. Februar um 22 Uhr die hübschen Debütantinnen in ihren strahlend weißen Kleidern auf die Tanzfläche schreiten, sind die Augen auch auf die Häupter der jungen Damen gerichtet. Dort glitzern - wie jedes Jahr - 160 Diademe besetzt mit präzise geschliffenen Kristallelementen von Swarovski. Entworfen wurde das Diadem des 56. Opernballs von Designer Dimitri von Jugoslawien. Seine Inspiration fand der Prinz an einem kalten Wintertag in New York, an dem der Wind die Schneeflocken zum Tanzen brachte. "Diademe sind normalerweise eher statisch. Doch so wie der Wind mit dem Schnee gespielt hat, wollte ich den Diademen Bewegung verleihen", erklärte der Designer. "Auf den Schwingen der Poesie" lautete das Motto für den Entwurf der Diademe im Jahr 2011. Filigrane Schmetterlinge bildeten ein zartes Muster aus grazilen, sich sanft berührenden Flügeln. Helle, klare Kristalle in einer klassischen Metallfassung erzeugten ein schillerndes Lichtspiel, das an glitzernden Morgentau oder das Spiel der Frühlingssonne auf der Wasseroberfläche erinnern sollte. 2010 erinnerte das Design des Diadems an kristallfunkelnde Wassertropfen. Die exklusive Beading-Technik, die speziell für die "Out of the Blue"-Sommer 2010-Kollektion entwickelt wurde, verlieh dem Diadem ein fließendes Design. Die fein gearbeiteten, schimmernden Kristallelemente in Crystal Moonlight sollten von Eleganz, Exotik, Wohlbefinden, Jugend und Lebensfreude erzählen. Ein Jahr später - 2009 - erinnerte das Design der Krone an Blätter und Zweige und auch diesmal wurde es wieder in Anlehnung an die aktuelle Kollektion "Super Nature" entworfen. "Mit dieser Kreation zelebrieren wir die surrealistische Schönheit der Natur und die und die harmonische Verbindung von Organischem und des von Menschen Hand erschaffenen", erklärt Nathalie Colin, Swarovski Creative Director, damals. 2008 trugen die Debütantinnen am Wiener Opernball das Modell "Electra". Das Krönchen wurde in Anlehnung an die damalige Swarovski-Sommerkollektion "Avenues of Light", die das Lichtermeer der großen Weltmetropolen reflektiert, entworfen. Die Geometrie der Kristalle mutete in ihrer Geradlinigkeit nahezu architektonisch an. Die klare, strenge Formensprache, die auch internationale Stadtlandschaften prägt, fand sich im modernen Schliff der Swarovski Elements wieder, die das Licht in allen Spektralfarben reflektierten. Im Jahr 2007 funkelte das Opernball-Krönchen passend zum Motto "Blätter" in Grün. Das Design "Grace" spielte auf vergangene Traditionen an: in allen frühen Zivilisationen trugen Frauen Kopfschmuck aus Blüten und Blättern. Bis heute symbolisieren diese Femininität und Romantik. Im Zentrum des Krönchens strahlte ein großer Kristall in dunklem Grün. Um ihn schlangen sich kunstvoll rund 100 Kristallsteine in vier verschiedenen Grünschattierungen und bildeten einen funkelenden Frühlingskranz.
(KURIER.at) Erstellt am
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