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15.03.2018

Nicole Kidman: Am Set nicht wiederzuerkennen

Nicht nur Nicole Kidman ist beim Dreh ihres neuesten Films kaum wiederzuerkennen. Welche Stars sich für eine Rolle sonst noch radikal veränderten.

Nicole Kidman: Am Set nicht wiederzuerkennen

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Ist es die Film-Maske oder hat sich Nicole Kidman vor den Dreharbeiten ihres neuen Films "The Goldfinch" einer weiteren Gesichtsglättung unterzogen?

Am Set in New York wirkt das ohnehin schon glattgebügelte Gesicht der 50-Jährigen jedenfalls noch mimikfreier als sonst - wodurch sich die Schauspielerin kaum noch ähnlich sieht.  

Kidman gibt in dem auf dem Roman von Donna Tartt basierendem Drama von Regisseur John Crowelly Mrs. Barbour, eine wohlhabende Frau, die den verwaisten Sohn eines verstorbenen Freundes zu sich nimmt.  

In dem Streifen, der 2019 in die Kinos kommt, wird die Austalierin für eine ältere Version ihrer Filmfigur auch ein paar Jahre älter geschminkt.

Da muss man ebenfalls genau hinsehen, um Nicole zu erkennen.

Zum Vergleich: Kidman bei den Oscars am 4. März

Schlechte Haut, Augenringe und nonstop am Rauchen: Am Set ihres neuen Films "The Rhythm Section" in Dublin ist Blake Lively kaum wiederzuerkennen.

Erste Fotos vom Dreh lassen erahnen: In dem Thriller von Regisseur Reed Morano ("Meadowland"), in dem Blake an der Seite von Jude Law zu sehen sein wird, zeigt sich die Schauspielerin von einer für sie ungewöhnlichen Seite.

Livelys blonde Mähne ist einer zerzausten Kurzhaarperücke gewichen.

Ihre Designer-Fummel hat die Hollywood-Strahlefrau gegen eine übergroße Jogginghose und abgewetzte Jacken getauscht. Auch sonst sieht die Schauspielerin bei den ersten Aufnahmen ziemlich fertig aus.

In "The Rhythm Section" spielt Lively eine Frau, die sich an den Verantwortlichen für einen Flugzeugabsturz rächen will, bei dem ihre Familie umgekommen ist.  

Offenbar versucht die ehemalige Seriendarstellerin, sich endgültig von ihrer Paraderolle in "Gossip Girl" zu emanzipieren – und als Charakterdarstellerin ernst genommen zu werden.  

Bis wir Blakes Leistung beurteilen können, dauert es aber noch ein wenig: Wann "The Rhythm Section" ins Kino kommt, ist nämlich noch nicht bekannt.

Zum Vergleich: So sieht Blake Lively normalerweise aus.  

Weitere Promi-Verwandlungen am Set: Nicht leicht zu erkennen, wer hier eine Prostituierte in Harlem der 70er-Jahre spielt. In der TV-Serie "The Deuce" wird Maggie Gyllenhaal zu einer Nutte, mit blonder Perücke und freizügigem Trash-Outfit.

Die Szenen werden gerade in New York gedreht, wo Passanten schon mehrmals hingucken mussten, um den Hollywoodstar zu erkennen.

Wirklich vorteilhaft ist das Outfit ohne BH nicht gerade, aber dafür ganz sicher super authentisch.

In "Black Mass" gibt Johnny Depp gibt den brutalen Gang-Chef James J. Bulger und ist dabei kaum zu erkennen.

Zum Vergleich: so zeigte sich Depp noch vor Kurzem am Roten Teppich.  

Und so sah der echte Verbrecher und FBI-Informant Bulger aus.

Meryl Streep beweist ihre extreme Wandlungsfähigkeit immer wieder in sogenannten Biopics.

In "Iron Lady" gleicht sie der ehemaligen, britischen Premierministerin Margaret Thatcher aufs Haar.

Schon vor einigen Jahren verwandelte sich Streep in die amerikanische Kult-TV-Köchin Julia Childs im Film "Julie & Julia". Dafür gab es eine Oscar-Nominierung.

Bekannt wurde Audrey Tautou als Amélie in deren fabelhafter Welt. 2009 verkörperte sie die französische Mode-Ikone Coco Chanel. Tautous schauspielerische Leistung wurde gelobt, der gesamte Film aber eher negativ rezensiert.

Charlize Theron startete ihre Karriere als Model und wechselte erst dann zur Schauspielerei. Für die Biografie der Serienmörderin Aileen Wuornos zeigte sie Mut zur Hässlichkeit und gewann 2004 einen Oscar für ihre Darstellung in "Monster".

Michelle Williams kokettiert in der Regel nicht mit ihrem Sexappeal. Umso interessanter ist daher ihre Verwandlung zur Erotik-Ikone schlechthin - Marilyn Monroe. Für ihre Rolle in "My Week with Marilyn" ist sie für den Oscar nominiert.

Die damals eher unbekannte Marion Cotillard hatte die Ehre, die französische Institution Edith Piaf darzustellen Sie spielte die wohl bekannteste französische Chansonsängerin in „La vie en rose“ sowohl als 18-jährige Straßensängerin als auch als gebrechliche Frau kurz vor deren Tod 1963. 2008 gab es dafür den Oscar.

Die extreme Ähnlichkeit von Helen Mirren mit Queen Elizabeth II. verblüffte viele in dem Biopic "The Queen". 2007 wurde sie als beste Schauspielerin mit dem Oscar ausgezeichnet.

Nicole Kidman gilt in letzter Zeit aufgrund ihrer (zu) faltenfreien Optik als eitel. Noch vor ein paar Jahren bewies sie aber das Gegenteil und verkörperte die Schriftstellerin Virginia Woolf im kunstvollen "The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit". Kidman ist darin kaum wiederzuerkennen und erhielt für ihre Woolf-Darstellung 2003 einen Golden Globe.

Preisgekrönt wurde Katie Holmes für ihre Darstellung von Jackie Kennedy zwar nicht in der aufwändigen TV-Produktion über den Kennedy-Clan weist sie aber eine frappante Ähnlichkeit mit der First Lady und zeitlosen Stilikone auf.

Ordentlich Muskelmasse musste sich Angela Bassett für ihre Rolle als Tina Turner im Film "Tina – What’s Love Got to Do with It?" antrainieren. Immerhin ist die Sängerin bekannt für ihre muskulösen Oberarme. Die großartige Darstellung von Turner war Bassetts Karriere-Highlight, die ihr eine Oscar-Nominierung einbrachte.

Sofia Coppola engagierte Kirsten Dunst als österreichische Erzherzogin und französische Königin Marie Antoinette für ihren rosa "Pop-Film" "Marie Antoinette". Coppola wollte keinen historischen Film im strengen Sinn machen, erklärte die Regisseurin selbst -  die Kostüme sind dennoch gelungen. Nicht umsonst erhielt die Kostümdesignerin Milena Canonero 2007 einen Oscar für ihre Arbeit.

Ihre erste wirklich große Rolle hatte Schauspielerin und ehemaliges BRAVO-Girl Jessica Schwarz als Romy Schneider in der TV-Biografie "Romy". Für Schwarz gab es immerhin den Bambi als beste Hauptdarstellerin.

Cate Blanchett wurde gleich zwei Mal zu Königin Elizabeth I. 1998 und 2007 schlüpfte sie in das detailgetreue Kostüm der überzeugten Protestantin. Blanchett bekam für ihre Darstellung den Golden Globe.