Miss Universe ist aus Angola

Miss Universe 2011 heißt Leila Lopez. Sie ist erst die dritte Afrikanerin, die sich den begehrten Titel holen konnte.

In Sao Paulo kämpften am Dienstag 89 Kandidatinnen aus der ganzen Welt um den begehrten Titel "Miss Universe". Die Top ten wurden vorwiegend von dunkelhaarigen Schönheiten dominiert, einzige Blondine darunter die australische Miss. Den Titel holte die 25-Jährige Angolerin Leila Lopes. Tränen gab es scheinbar keine, ungewöhnlich bei einer Misswahl. Auch bei der Ex-Miss Universe, der Mexikanerin Ximena Navarrete, gab es kein Anzeichen von Traurigkeit, als sie ihre Krone an Lopes übergab. Doch der Reihe nach: Aus insgesamt 89 Teilnehmerinnen qualifizierten sich 16 Kandidatinnen für einen begehrten Semifinalplatz.

Im Bild: Vanessa Goncalves (Venezuela), Shamcey Supsup (Philippinen), Portugal's Laura Goncalves, Johanna Solano (Costa Rica), Sheldry Saez (Panama), Olesia Stefanko (Ukraine) , Alyssa Campanella (USA), Kelly Weekers (Niederlande), Priscila Machado (Brasilien), Viviana Ortiz (Puerto Rico), Scherri-lee Biggs (Australia), Leila Lopes (Angola), Luo Zilin (China), Catalina Robayo (Kolumbien),  Aferdita Dreshaj (Kosovo) und Laury Thilleman (Frankreich). Das Spektakel, das von Milliardär Donald Trump und NBC organisiert wurde, sorgt jedes Jahr für reges Interesse bei den Zusehern - zirka eine Milliarde Menschen verfolgten die Show. Die siebenköpfige Jury bewertete drei Kategorien: Badedress, Abendkleid und Interview. Bunt, mit Gesang und viel Lächeln - eine wahrlich schöne Show. Eben einer Misswahl würdig. Doch Pech für viele Missen, schon nach kurzer Zeit wurde die Zahl der Teilnehmerinnen reduziert. Erst auf zehn, dann auf fünf. Doch zuvor noch die zehn schönsten Damen: 

Miss Brazil Priscila Machado Miss China Luo Zilin Miss China präsentierte sich von ihrer besten Seite. Miss Panama Sheldry Saez Voller Hüfteinsatz von Miss Saez. Miss France Laury Thilleman Miss Portugal Laura Goncalves Miss Angola Leila Lopes Weil's so schön ist, eine Drehung und immer da: Das Lächeln. Miss Australia Sherri-lee Biggs Miss Philippines Shamcey Supsup Miss Ukraine Olesia Stefanko Miss Costa Rica Johanna Solano Nach der Bikini-Präsentation durften die Missen wieder angezogen posieren. Schließlich muss man ja auch im Ballkleid einer Miss würdig sein. Hier die schönsten fünf (von links): Olesya Stefanko (Ukraine), Shamcey Supsup (Philippinen),  Luo Zilin (China), Priscila Machado (Brasilien) und Leila Lopes (Angola). Doch auch eine Misswahl muss einmal ein Ende haben. Am Schluss blieben drei Damen übrig. Eine davon: Miss Brasilien Priscila Machado. Bei ihr war die Freude extrem groß. Half aber nichts, sie wurde "nur" Dritte. Auf Platz zwei: Miss Ukraine Olesia Stefanko. Leila Lopes überzeugte Jury und Publikum. Die dunkelhäutige Schönheit bestand den Bikini-, Ballkleid- und Interviewtest. Im Interview antwortete die 25-Jährige laut nachrichten.ch auf die Frage welches Merkmal sie an sich ändern würde: "Ich würde nichts ändern. Ich halte mich für eine Frau, die mit innerer Schönheit ausgestattet ist." Kein Zickenkrieg unter den Finalistinnen. Miss Ukraine und Miss Angola haben sich ganz lieb. Leila Lopez holte den ersten Titel für Angola. Die 25-Jährige ist erst die dritte Miss, die aus Afrika stammt. Vor ihr wurden Missen aus Botswana (1999) und Namibia (1992) gekrönt. Alles in allem: Eine schöne Misswahl, wenig Aufregung, viele schöne Damen und natürlich eine strahlende Gewinnerin.
(KURIER.at, apa) Erstellt am
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